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Wendy Holdener und Ramon Zenhäusern in Oslo auf dem Podest

Wendy Holdener und Ramon Zenhäusern gelingt ein erfolgreicher Start ins neue Jahr. Die Schwyzerin und der Walliser belegen beim Weltcup-Parallelslalom in Oslo jeweils den 3. Rang.

Agentur
sda
Dienstag, 01. Januar 2019, 19:43 Uhr Ski alpin
Wendy Holdener zeigt auch in Oslo das Lächeln einer Podestfahrerin
Wendy Holdener zeigt auch in Oslo das Lächeln einer Podestfahrerin
KEYSTONE/EPA/CHRISTIAN BRUNA

Die Siege beim City Event am Holmenkollen sicherten sich die Slowakin Petra Vlhova und Marco Schwarz. Der Österreicher liess im Final dem Briten Dave Ryding das Nachsehen und triumphierte zum ersten Mal im Weltcup. Vlhova (6. Weltcupsieg) schlug im Final die amerikanische Seriensiegerin Mikaela Shiffrin souverän.

Wendy Holdener, im Halbfinal Shiffrin knapp unterlegen, setzte sich im kleinen Final gegen die Schwedin Anna Swenn Larsson durch. Für die Schwyzerin war es nach dem Parallel-Event in St. Moritz und dem Slalom in Semmering, wo sie jeweils auch Dritte geworden war, die dritte Top-3-Platzierung des Winters.

Die Urnerin Aline Danioth, die neben Holdener einzige Schweizerin am Start, besass in der ersten Runde gegen die nachmalige Siegerin Vlhova keine Chance und wurde 15.

Podest nur neun Tage nach Daumen-OP

Bester der drei Schweizer Starter bei den Männern war Ramon Zenhäusern, der sich erst am 24. Dezember einer Operation am linken Daumen unterzogen hatte. Der Walliser unterlag am Gegenhang der Holmenkoller Sprungschanze im Halbfinal dem souverän auftretenden Österreicher Schwarz. Letztlich schaffte der Slalom-Olympiazweite Zenhäusern, der im Vorjahr in Stockholm sensationell einen City Event für sich entschieden hatte, als Dritter sein bestes Saisonresultat. Im kleinen Final profitierte er vom Ausscheiden des schwedischen Slalom-Olympiasiegers und Oslo-Vorjahressiegers André Myhrer.

Im Viertelfinal hatte sich Zenhäusern im Direktduell zweier Walliser gegen Daniel Yule (8. Rang) durchgesetzt. Luca Aerni schied in der ersten Runde gegen den Österreicher Michael Matt aus und klassierte sich auf dem 15. Platz. Der ebenfalls teilnahmeberechtigte Loïc Meillard hatte auf die Reise nach Norwegen verzichtet.

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