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Caviezel und Tumler können auf die Top Ten hoffen

Die Bündner Gino Caviezel und Thomas Tumler haben sich im ersten Durchgang in Alta Badia in der Nähe der Top 10 klassiert. Marco Odermatt setzt aber den Glanzpunkt aus Schweizer Sicht. Der Junioren-Weltmeister setzt sich im ersten Lauf des Weltcup-Riesenslaloms mit Nummer 27 auf Platz 3.

Südostschweiz
Sonntag, 16. Dezember 2018, 11:15 Uhr Ski alpin

Thomas Tumler, der Überraschungs-Dritte von Beaver Creek, war gut unterwegs, vergab aber durch einen zeitraubenden Fehler im Schlussteil eine bessere Klassierung. Die Zeiten der Fahrer liegen so nahe beieinander, dass der Bündner bei einem guten zweiten Lauf noch auf einen Top-Ten-Platz hoffen kann. So ergeht es auch Gino Caviezel, der auf Rang 11 fuhr.

Besser lief es Marco Odermatt. Er hatte zuletzt schon in Val d'Isère mit Rang 7 überrascht, nun nimmt der 21-jährige Nidwaldner gar Mass am ersten Podium. Es wird interessant sein zu sehen, wie das Super-Talent aus der Innerschweiz mit dieser für ihn neuen Situation umgehen wird. So weit vorne war er bei Halbzeit noch nie.

Vom Leader indes trennt auch ihn viel. Exakt eine Sekunde büsste Odermatt auf den entfesselten Marcel Hirscher ein. Zwischen ihm und dem Österreicher liegt noch Matts Olsson, der aber lediglich sechs Hundertstel schneller war als Odermatt. Der Schwede hatte im letzten Winter auf dem gleichen Hang im Parallel-Riesenslalom seinen bisher einzigen Sieg errungen.

Die Gran Risa, der schwierige Hang in Alta Badia, ist schon seit Jahren fest in der Hand von Hirscher. Gewinnt der Österreicher auch diesmal, wäre dies sein nunmehr schon sechster aufeinanderfolgender Erfolg in der Südtiroler Ski-Station. Der Amerikaner Ted Ligety war 2012 der letzte Gewinner vor Hirscher. Odermatt war letztlich der einzige Schweizer auf einem Spitzenplatz.  (so/sda)

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