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Feuz bester Schweizer - Küng schneller als die Bündner

Beat Feuz erhielt im ersten Training für die Weltcup-Abfahrt vom Samstag in Lake Louise positive Rückschlüsse. Der Emmentaler reihte sich im 8. Rang ein.

Südostschweiz
Donnerstag, 22. November 2018, 06:57 Uhr 1. Abfahrtstraining Lake Louise
Der Glarner Patrick Küng belegte den 10. Platz. Nur der Berner Beat Feuz war schneller (8.)
Frank Gunn / AP

«Es rüttelte ziemlich stark. Aber ich fühlte mich recht gut. Ich bin sehr zufrieden», befand Vorjahressieger Feuz nach seiner ersten offiziellen Trainingsfahrt des Weltcup-Winters. Dass sich der 31-jährige Gewinner der letzten Abfahrts-Kristallkugel im ersten Testlauf für seine Verhältnisse weit vorne einreihte, kann auch als gutes Zeichen für das Befinden seines Problemknies gewertet werden. Dem Knie gehe es gut, bestätigte Feuz. «Bleibt es so, darf ich nicht jammern. Es gibt wohl unter den 83 Fahrern, die hier am Start sind, keinen, dem nicht etwas weh tut.»

Küng vor Bündner

Obwohl Feuz im Mittelteil bewusst Tempo rausnahm, hielt sich der Rückstand auf die Bestzeit des Italieners Christof Innerhofer mit 0,85 Sekunden in Grenzen. Mit Glarner Patrick Küng (10.), Bündner Mauro Caviezel (12.) und dem Engelberger Marc Gisin (14.) klassierten sich drei weitere Schweizer in den ersten 15. Obwohl es nicht für einen Top Ten Platz reichte, war aus Teamkreisen zu vernehmen, dass die Leistungen des 30-jährigen Caviezels in den Trainings verheissungsvoll waren. 

Carlo Janka, der von einer Kreuzbandriss-Verletzung kommt, belegte den 40. Platz. Stefan Rogentin und Thomas Tumler mussten sich mit dem 58. und dem 67. Platz zufrieden geben. 

Auf den Rängen 2 und 3 reihten sich die Österreicher Matthias Mayer und Otmar Striedinger ein. Praktisch gleich schnell wie Feuz war Aksel Svindal, der in Lake Louise dank einer Handschiene trotz eines Bänderrisses im Daumen antreten kann.

Schien- und Wadenbeinbruch bei Osborne-Paradis?

Unerfreulich begann die Saison für Manuel Osborne-Paradis. Der Kanadier musste nach einem Sturz mit dem Helikopter abtransportiert werden. Es besteht der Verdacht auf einen Schien- und Wadenbeinbruch.

Am Donnerstag und Freitag bestreiten die Speed-Männer zwei weitere Trainings. Nach der Abfahrt am Samstag (Start um 20.15 Uhr Schweizer Zeit) folgt am Sonntag ein Super-G (20.00 Uhr). (sda/huj)

Beat Feuz, der Vorjahressieger, zeigt sich mit seinem 8. Platz zufrieden.
Frank Gunn

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