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Mit neuem Konzept erfolgreich

Drei spektakuläre Radrennen bot der Engadin Radmarathon am vergangenen Wochenende in Zernez und auf den umliegenden Pässen. Auch das neue Konzept des Organisationskomitees bewährte sich.

Südostschweiz
04.07.22 - 10:47 Uhr
Sport

Drei Rennen an drei Tagen. Mit dieser Neukonzeption konnten die 1077 Teilnehmenden des Engadin Radmarathons am vergangenen Wochenende gleich fünf Pässe bezwingen, wie das Organisationskomitee in einer Medienmitteilung vermeldet. Über den Flüelapass, Albulapass, Ofenpass, Forcola di Livigno und Berninapass kürte sich letzten Endes Roman Wiederkehr aus Suhr zum Sieger der Kombiwertung bei den Herren. Bei den Damen erreichte Martina Krähenbühl als erste den Zielraum in Zernez. Die Münsingerin konnte gleich alle drei Rennen für sich entscheiden. 

Neuer Bergkönig und neue Bergkönigin

Ganz anders verlief es bei den Herren. Thomas Steiner Hefti aus Bern fuhr im Prolog am schnellsten, dem knapp sieben Kilometer langen Zeitfahren vom Freitag. Am Samstag entschied Nicola Edelmann aus Gattikon die 97 Kilometer lange Strecke «la Cuorta» über Livigno für sich. Die im Vorjahr neu eingeführte Strecke «la Svizra», welche am Sonntag mit 117 Kilometern ausschliesslich auf Schweizer Boden über den Flüelapass und den Albulapass führte, gewann Luca Zanasca aus S. Pietro. Bei den einheimischen Engadiner Fahrerinnen und Fahrern stachen Larissa Tschenett aus Müstair mit Rang drei und Moreno Florineth aus Ftan mit Platz 33 bei der «la Cuorta» hervor. 

Bergkönig und Bergkönigin wurden Thomas Steiner Hefti und Martina Krähenbühl. Bei dieser neu eingeführten Auszeichnung wurden der Prolog und alle Pässe in einem Punktesystem bewertet. (red)

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