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Mamié und Mityukov im WM-Final

Lisa Mamié über 200 m Brust und Roman Mityukov über 200 m Rücken erreichen an der Schwimm-WM in Doha die Finals vom Freitag.

Agentur
sda
15.02.24 - 19:15 Uhr
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Überzeugender Halbfinal: Lisa Mamié steht erstmals auf der Langbahn in einem WM-Final
Überzeugender Halbfinal: Lisa Mamié steht erstmals auf der Langbahn in einem WM-Final
KEYSTONE/PATRICK B. KRAEMER

Lisa Mamié steigerte sich im Halbfinal gegenüber dem Vorlauf vom Vormittag um fast 2,8 Sekunden und stellte die fünftbeste Zeit auf. In 2:24,62 Minuten blieb sie zwar um 71 Hundertstel über der Olympialimite, doch erhält sie im Final noch einmal eine Chance.

Mamié zeigte sich nach ihrer ersten Qualifikation für einen WM-Final auf der Langbahn sehr zufrieden. «Ich bin super happy», sagte die 25-jährige Zürcherin. «Ich bin diesmal deutlich schneller angegangen. Wenn es mich dann am Ende aufstellt, dann ist das so, aber es ist gut gegangen.» Die Europameisterin von 2022 will nach ihrer besten Leistung seit Langem einen weiteren Angriff auf die Olympialimite unternehmen. «Ich hoffe, mit dem Adrenalin wird das möglich sein.» Ihr Schweizer Rekord aus dem Jahr 2021 steht bei 2:22,05.

Mityukov greift erneut nach einer Medaille

Ebenfalls als Fünftschnellster zog Roman Mityukov auf seiner Paradestrecke 200 m Rücken in den Final ein. Der 23-jährige Genfer, der das Olympiaticket bereits im vergangenen Sommer beim Gewinn der WM-Bronzemedaille in Fukuoka geholt hatte, war in 1:56,72 Minuten um 1,3 Sekunden schneller als am Morgen und belegte in seinem Halbfinal ohne zu forcieren den 2. Platz.

«Ich denke, ich habe für den Final noch Reserven», gibt sich Mityukov zuversichtlich. «Ich war sicher noch nicht am Limit. Immerhin bin ich im Januar schon 1:55 geschwommen.»

Chinesischer Sieg auf der Königsdisziplin

Den WM-Titel in der Königsdisziplin 100 m Crawl holte sich der Chinese Pan Zhanle in 47,53 Sekunden. Der 19-Jährige blieb damit zwar deutlich über seinem Weltrekord von 46,80, den er am Sonntag in der Staffel aufgestellt hatte, setzte sich aber knapp zwei Zehntel vor dem Italiener Alessandro Miressi durch.

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