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Schurters Derniere im Wallis, leichte Überraschung im WM-Aufgebot der Frauen

Das Schweizer Aufgebot für die Mountainbike-WM im Wallis ist bekannt. Nino Schurter kommt zu seinem zweitletzten Auftritt vor Heimpublikum. Für eine Bündner Senkrechtstarterin setzt es eine leise Enttäuschung ab.

Südostschweiz
18.08.25 - 15:36 Uhr
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Nino Schurter kann seine letzte WM vor Heimpublikum bestreiten
Nino Schurter kann seine letzte WM vor Heimpublikum bestreiten
KEYSTONE/Maxime Schmid

Der Rücktritt von Nino Schurter, der sich nach der auf die Weltmeisterschaften folgenden Weltcup-Verantstaltung in Lenzerheide von der grossen Bühne verabschieden wird, passt in eine Zeit, in der ein Generationenwechsel im Gange ist.

Im Weltcup der Männer ist nicht einer der bestandenen Athleten der bestklassierte Schweizer, sondern Fabio Püntener. Der 25-jährige Urner, in dieser Saison schon zweimal Dritter, liegt auf Platz 5. Bei den Frauen haben aus Schweizer Sicht bislang Nicole Koller und Alessandra Keller den stärksten Eindruck hinterlassen. Die stets in den ersten zehn klassierte Zürcherin und die Nidwaldnerin nehmen in der Gesamtwertung die Ränge 2 beziehungsweise 4 ein.

Die Schweiz ist bei der WM im eigenen Land mit einem sehr grossen Aufgebot vertreten. Für die Wettkämpfe in sieben Disziplinen sind insgesamt 47 Fahrerinnen und 72 Fahrer gemeldet.

Kein Startplatz für Caluori

Im Aufgebot der Frauen entschied sich Swiss Cycling etwas überraschend für Linda Indergand statt der Bündnerin Ginia Caluori. Die bald 23-Jährige aus Bonaduz überzeugte bislang in ihrer ersten Saison im Weltcup und erfüllte wie Olympia-Medaillengewinnerin Indergand die nötigen WM-Kriterien. Darüber hinaus verblüffte die junge Bündnerin im neu gegründeten Schweizer Team Nexetis auch auf dem Rennrad und beendete beispielsweise die Tour de Romandie auf Platz 9. Trotzdem entschieden sich die Selektionäre für die erfahrenere Indergand.

Kein WM-Aufgebot: Ginia Caluori aus Bonaduz verpasst die Titelkämpfe vor Heimpublikum.
Kein WM-Aufgebot: Ginia Caluori aus Bonaduz verpasst die Titelkämpfe vor Heimpublikum.
Bild: Cyril Zigaro / Keystone

Neben Nino Schurter steht aus Bündner Sicht in den Hauptdisziplinen Cross-Country und Short Track Vital Albin am Start. In der U23-Kategorie dürfen Anina Hutter aus Trimmis und Chiara Solèr aus Lumbrein (beide Jahrgang 2005) teilnehmen. In der U19-Kategorie kommt der Churer Andrin Steinmann (2008) zum Einsatz. Auch in der Disziplin Marathon ist Graubünden gut vertreten. Bei den Frauen steht Alessia Nay (1995) aus Zizers am Start, bei den Männern sind es Fadri Barandun (Samedan/1997), Andrin Beeli (Sagogn/1995) und Pascal Nay (Zizers/1993). (sda/sas)

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