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Spielbankenkommission eröffnet Verfahren gegen Sauber

Dem Schweizer Formel-1-Rennstall Sauber droht Ärger. Grund ist der neue Titelsponsor «Stake».

Agentur
sda
06.02.24 - 19:25 Uhr
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Der Schriftzug von "Stake" ist bei Sauber omnipräsent. Da der Betreiber von Online-Casinos in der Schweiz jedoch keine Bewilligung hat, darf hierzulande nicht mit ihm geworben werden
Der Schriftzug von "Stake" ist bei Sauber omnipräsent. Da der Betreiber von Online-Casinos in der Schweiz jedoch keine Bewilligung hat, darf hierzulande nicht mit ihm geworben werden
KEYSTONE/AP/Frank Augstein

Der Betreiber von Online-Casinos hat in der Schweiz keine Bewilligung und ist deshalb illegal, was mit einem Werbeverbot verbunden ist. Trotzdem ist der Schriftzug beim Rennstall aus Hinwil omnipräsent. Die Eidgenössische Spielbankenkommission habe deshalb ein Verfahren gegen Sauber eröffnet, berichtet SRF. Demnach droht eine Busse von bis zu 500'000 Franken.

Alunni Bravi, Teamchef von Sauber, reagierte gegenüber SRF gelassen: «Wir halten uns immer an alle geltenden Gesetze, auch in der Schweiz. Und natürlich haben wir alle Massnahmen ergriffen, um diese einzuhalten.»

Bei Glücksspielwerbung gibt es auch in mehreren Austragungsländern von Formel-1-Rennen Restriktionen. Entsprechend müssen bei den Rennen in den betroffenen Ländern sämtliche «Stake»-Logos abgedeckt oder ersetzt werden. Dann werde man mit «Kick» werben, so Bravi. Der Anbieter von Video-Live-Streaming ist ein weiterer Sponsor des Rennstalls aus Hinwil.

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