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Europas Golfer kommen am Ryder Cup nicht in die Gänge

Europas Golfer kommen am Ryder Cup nicht in die Gänge

Nach 12 von 28 Partien des Ryder Cup in Whistling Straits im US-Bundesstaat Wisconsin liegen die europäischen Golfprofis gegen die Amerikaner mit 3:9 im Rückstand.

Agentur
sda
vor 4 Wochen in
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Rory McIlroy (links) und Ian Poulter mussten eine klare Niederlage hinnehmen
Rory McIlroy (links) und Ian Poulter mussten eine klare Niederlage hinnehmen
KEYSTONE/AP/Charlie Neibergall

Die Europäer sorgen für Premieren im negativen Sinn: Seit 1979, als erstmals ein europäisches Team anstelle einer Auswahl aus Grossbritannien und Irland antrat, sind die Europäer am ersten Wettkampftag des prestigeträchtigen Kontinentalwettkampfs nie derart deutlich wie diesmal (2:6) ins Hintertreffen geraten.

Am zweiten Tag setzte sich zumindest in der ersten der zwei Sessions die Tendenz fort. Wieder gewannen die amerikanischen Golfer drei der vier Doppel, womit sie die Führung auf 9:3 ausbauten, und selbstredend hat es auch das in den letzten 42 Jahren noch nie gegeben.

Zu den Enttäuschungen aus europäischer Sicht zählt bislang Rory McIlroy. Der Superstar aus Nordirland verlor seine Doppel sowohl zusammen mit dem Engländer Ian Poulter als auch als Partner des Iren Shane Lowry deutlich. Beide Partien waren schon nach 15 Löchern entschieden. Die Spanier Jon Rahm (Nummer 1 der Welt) und Sergio Garcia holten zwei der drei Punkte für Europa.

Das USA-Team zeigt deutlich auf, dass mit seiner neuen Garde im Ryder Cup künftig vieles anders laufen sein soll. Europa setzte sich in fünf der letzten sechs Ryder Cups durch. Diesmal aber stehen im USA-Team acht Akteure (von 12), die noch nicht 30 sind, sechs nehmen erstmals am Ryder Cup teil.

Nach den letzten vier Doppeln stehen am Sonntag noch zwölf Einzel auf dem Programm.

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