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Das geschah am Samstag am US Open

Das passierte am sechsten Turniertag am US Open in New York.

Agentur
sda
05.09.21 - 07:03 Uhr
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Für die Weltnummer 1 Ashleigh Barty endete das Turnier in Flushing Meadows überraschend in der 3. Runde
Für die Weltnummer 1 Ashleigh Barty endete das Turnier in Flushing Meadows überraschend in der 3. Runde
KEYSTONE/AP/Frank Franklin II

Weltnummer 1 scheitert

Nach Titelverteidigerin Naomi Osaka scheiterte in der 3. Runde überraschend auch die Weltnummer 1 Ashleigh Barty. Die Australierin verlor in der Night-Session gegen Shelby Rogers 2:6, 6:1, 6:7 (5:7), nachdem sie im dritten Satz bereits 5:2 geführt hatte. Für die 28-jährige Amerikanerin Rogers, die Nummer 43 der Welt, war es der erste Sieg im sechsten Duell mit Barty. Nun trifft sie in den Achtelfinals auf die britische Qualifikantin Emma Raducanu. Barty hatte sich zuletzt als konstanteste Spielerin auf der Tour erwiesen und gewann unter anderen die Turniere in Wimbledon und Cincinnati.

Djokovic braucht noch vier Siege

Novak Djokovic, die Weltnummer 1 bei den Männern, erreichte hingegen wie erwartet die Achtelfinals. Gegen den Japaner Kei Nishikori setzte sich der Serbe 6:7 (4:7), 6:3, 6:3, 6:2 durch. Auf dem Weg zum möglichen Grand Slam wurde Djokovic von der ehemaligen Nummer 4 der Welt zwar hart gefordert, im Gegensatz zu 2014, als Nishikori auf dem Weg in seinen einzigen Grand-Slam-Final den Serben im Halbfinal von Flushing Meadows besiegt hatte, liess er sich diesmal aber nicht stoppen.

Shapovalov scheitert, Zverev siegt

Mit Denis Shapovalov verabschiedete sich in der 3. Runde ein weiterer Spieler aus den Top Ten. Der 22-Jährige in Tel Aviv geborene und auf den Bahamas lebende Kanadier verlor gegen den 24-jährigen Südafrikaner Lloyd Harris klar in drei Sätzen. In den Achtelfinals hingegen steht Alexander Zverev, der nach einer 2:1-Satzführung von der Aufgabe von Jack Sock profitierte. Der Amerikaner hatte sich nach einem herausragenden ersten Satz zu Beginn des zweiten Durchgangs eine Oberschenkelverletzung zugezogen.

Zwei weitere Youngsters in der zweiten Woche

Mit dem Italiener Jannik Sinner und Jenson Brooksby aus den USA qualifizierten sich nach Félix Auger-Aliassime und Carlos Alcaraz zwei weitere nach der Jahrtausendwende geborene Spieler für die Achtelfinals. Beide siegten in fünf Sätzen. Sinner rang im Hexenkessel des Louis Armstrong Stadions den französischen Publikumsliebling Gaël Monfils nieder, der unorthodox spielende Brooksby (ATP 99) bezwang den Russen Aslan Karazew, der am Australian Open überraschend den Halbfinal erreicht hatte. Als Belohnung trifft Brooksby nun auf Novak Djokovic. Dank Sinner und Matteo Berrettini stehen erstmals überhaupt am US Open zwei Italiener in den Achtelfinals.

Historische Schlappe für Frankreich

Nach dem Ausscheiden von Gaël Monfils ist klar, dass Frankreich erstmals in der Open Era (seit 1968) während eines Kalenderjahres keinen Achtelfinalisten stellt, wie die Zeitung «L'Equipe» berichtet. Bei den Männern wartet die einst so erfolgreiche Tennis-Nation seit 1983 und Yannick Noah auf einen Grand-Slam-Titel, bei den Frauen siegte zuletzt Marion Bartoli 2013 in Wimbledon.

Raducanus Lauf

Die 18-jährige Britin Emma Raducanu (WTA 150) erreichte auch bei ihrer zweiten Grand-Slam-Teilnahme nach Wimbledon die Achtelfinals, was zuvor nur Jennifer Capriati gelungen war. Die Qualifikantin, die in der 1. Runde Stefanie Vögele besiegt hatte, gewann in der 3. Runde gegen die Spanierin Sara Sorribes Tormo 6:0, 6:1 und gab auf dem Weg in die zweite Woche nur gerade zwölf Games ab. Die Tochter eines Rumänen und einer Chinesin ist in Toronto geboren und kam im Alter von zwei Jahren nach Grossbritannien.

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