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Graubünden im Zeichen des OL-Sports

Graubünden im Zeichen des OL-Sports

Mit der Swiss-O-Week hat sich in der vergangenen Woche in Arosa alles um den Orientierungslauf gedreht. Auch im Stazerwald im Engadin stand der Sport am Donnerstag im Mittelpunkt.

Südostschweiz
vor 1 Monat in
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Über sechs Etappen fanden im Rahmen der Swiss O Week in Arosa statt.
Pressebild

8 Tage, 2400 Teilnehmende aus 23 Nationen und 370 freiwillige Helfer. Das sind die Zahlen rund um die Swiss Orienteering Week in Arosa, die vergangene Woche über die Bühne ging. Es war laut Arosa Tourismus der erste echte Grossanlass im Kanton Graubünden mit bewilligtem Schutzkonzept. Wie es heisst, starteten die Orientierungsläuferinnen und Orientierungsläufer mit der ersten Etappe am Sonntag mit einem Waldsprint durch den Eichhörnliwald. Es folgten diverse Etappen über unterschiedlichen Distanzen und in unterschiedlichen Terrains.

Die Swiss-O-Week lebe von der Diversität, heisst es in der Mitteilung. Sowohl bei den Teilnehmenden als auch bei den Helferinnen und Helfer seien von jungen Schülerinnen und Schülern bis zu 80-jährigen Grosseltern alle Generationen und Leistungskategorien vertreten. Mit dabei bei Etappe 4 und Etappe 5 waren auch Läufer und Läuferinnen aus dem Nationalkader. Diese beiden Etappen zählten bei den Damen- und Herren-Elite unter anderem als Selektionsläufe für das Weltcup-Aufgebot des Schweizer Teams anlässlich des Mitte August in Schweden stattfindenden OL-Weltcups.

Hauswirth dominiert

Bei den Damen entschied Sabine Hauswirth den Langdistanzlauf der vierten Etappe für sich. Die weiteren Podestplätze sicherten sich Natalia Gemperle als Zweite und Lotta Karhola als Dritte. Dem Rennen der Herren drückte Matthias Kyburz seinen Stempel auf. Zweiter wurde Joey Hadorn und auf Rang drei klassierte sich Martin Hubmann.

An der fünften Etappe wurde zum Mitteldistanztestlauf gestartet. In der Kategorie Damen Elite hatte Lotta Karhola das Gelände am besten im Griff und siegte mit knapp 50 Sekunden Vorsprung auf die zweitplatzierte Sabine Hauswirth. Auf Rang drei folgte Paula Gross.

Bei den Herren Elite setzte sich Christoph Meier durch. Dahinter klassierten sich Martin Hubmann und Florian Howald.

Vierter Engadiner Abend-Orientierungslauf

Ebenfalls ein Orientierungslauf fand am Donnerstag im Stazerwald statt. Am 4. Engadiner Abend-Orientierungslauf starteten auch ehemalige Weltmeister. Neben den Athletinnen und Athleten des Engadin Nordic Nachwuchsteams, dass sich zurzeit in einem Trainingslager aufhält, beteiligten sich unter anderem Marie-Luce Romanens, ehemalige OL-Sprint-Weltmeisterin von 1995, und Thomas Bührer, OL Langdistanzweltmeister von 2003. Insgesamt fanden knapp 100 Teilnehmende den Weg durch den Wald, wie die Veranstalter mitteilen.

Über die 6,6-Kilometer-Distanz siegte Marvin Goericke, über 4,6 Kilometer Jan Erne, über 3,7 Kilometer Reto Matossi und über 3 Kilometer Fabian Walther. (so)

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