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600 Personen in Quarantäne, keine Spiele am Donnerstag

600 Personen in Quarantäne, keine Spiele am Donnerstag

Dem am Montag beginnenden Australian Open in Melbourne droht Ungemach. Gegen 600 Personen müssen sich in Quarantäne begeben. An den Vorbereitungsturnieren finden am Donnerstag keine Matches statt.

Agentur
sda
vor 3 Monaten in
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Victorias Premierminister Daniel Andrews plagen einmal mehr Sorgen
Victorias Premierminister Daniel Andrews plagen einmal mehr Sorgen
KEYSTONE/EPA AAP/JAMES ROSS

Wie die Behörden des Bundesstaates Victoria am Mittwoch mitteilten, lieferte ein Mitarbeiter des Grand Hyatt Hotel in Melbourne einen positiven Test ab, worauf sich laut australischen Medienberichten 500 bis 600 Spieler und Offizielle der Australian-Open-Bubble in Quarantäne begeben mussten.

Betroffen sind laut «The Age» diejenigen Personen, die sich zwischen dem 29. Januar und dem 2. Februar im Grand Hyatt Hotel aufgehalten haben. Belinda Bencic hatte bis am Freitag ihre 15-tägige harte Quarantäne in diesem Hotel verbracht, nachdem auf ihrem Flug nach Australien Mitte Januar positive Fälle aufgetreten waren. Auch Stan Wawrinka logierte während der Quarantäne im Grand Hyatt. Beide haben das Hotel seither aber gewechselt.

«Die betroffenen Personen werden isoliert, bis sie negativ getestet worden sind», sagte Victorias Premierminister Daniel Andrews am Mittwoch. Die Testreihe soll am Donnerstag erfolgen. Laut Andrews habe der Fall Auswirkungen auf die derzeit laufenden Turnier im Melbourne Park. «Aber er hat keine Auswirkungen auf das Australian Open», so Andrews.

Am Donnerstag wird im Melbourne Park keine der eigentlich geplanten 62 Partien stattfinden, wie die Organisatoren des Australian Open mitteilten. Derzeit laufen in Melbourne zwei ATP-, drei WTA-Turniere sowie der ATP-Cup parallel. Sie alle dienen als Vorbereitungsturniere auf das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres, das am 8. Februar starten soll.

Wawrinka hätte am Donnerstag am «Murray River Open» seinen Achtelfinal bestreiten sollen. Bencic wäre zu ihrem ersten Einsatz bei der «Grampians Trophy» gekommen, jenem Turnier, das den Spielerinnen vorbehalten ist, die nach ihrer Ankunft in harte Quarantäne mussten.

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