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Enduro-Rennen in Davos wird zum Genuss-Event

Von Donnerstag bis Samstag findet in Davos zum vierten Mal das Mountainbike-Rennen «Mondraker Enduro Team» statt. Rund ein Drittel der 450 Teilnehmenden startet dabei in einer neu lancierten Plausch-Kategorie.

Südostschweiz
Mittwoch, 02. September 2020, 04:30 Uhr Mountainbike

Ab Donnerstag gehören die Trails in der Bündner Destination Davos Klosters wieder den Enduro-Bikern. Beim «Mondraker Enduro Team» geht es für die teilnehmenden Zweierteams darum, pro Tag mehrere Stages, also auf Zeit gefahrene Abschnitte, zu bewältigen. Diese Stages führen mehrheitlich bergab und dauern einige Minuten. Dazwischen legen die rund 450 Teilnehmenden verschiedene Transfer-Etappen ohne Zeitmessung zurück – oft auch unterstützt von Bergbahnen. In den drei Renntagen legen die Bikerinnen und Biker insgesamt rund 120 Kilometer zurück, überwinden gut 1500 Höhenmeter und fahren fast 10'000 Höhenmeter bergab.

Ein Drittel fährt zum Plausch

Neben dem Haupt-Event haben die Organisatoren auf dieses Jahr hin die Plausch-Kategorie «Fun Team» für Gruppen von drei bis sechs Personen lanciert. Damit wurde auf eine Nachfrage reagiert. «Wir hatten immer wieder Zweierteams, die gerne gemeinsam als grössere Gruppe starten wollten, weil es ihnen nicht auf die Rennzeit, sondern auf den Spass mit ihren Bike-Kameraden ankam», erklärt Organisatorin Britta Wild in einem Schreiben an die Medien. 130 Teilnehmende, also fast ein Drittel des Feldes, starten in der Fun-Kategorie.

Im Teilnehmerfeld – die 450 angebotenen Plätze waren bereits im April ausverkauft – erscheinen einige prominente Namen aus der Mountainbike-Szene. So startet mit Alessandra Keller die U23-Cross-Country-Weltmeisterin von 2018. Auch der Schweizer Enduro-Profi Gusti Wildhaber steht am Start.

Masken in den Bergbahnen

Da die Teilnehmerzahl am Enduro-Event in Davos die aktuell geltende 1000er-Limite deutlich unterschreitet, «fährt Corona nur am Rande mit», schreiben die Veranstalter. Neben der Registrierungspflicht müssen die Teilnehmenden in den Bergbahnen sowie im Startbereich eine Maske tragen. Ansonsten könnten die Abstandsregelungen ohne weitere Einschränkungen für die Rider eingehalten werden. «Mountainbiken findet zum Glück draussen statt, da ist Platz genug», so Organisatorin Wild. (krt)

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