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Der Swissalpine findet statt

Der Swissalpine rund um Davos ist für viele Läuferinnen und Läufer jeweils ein wichtiger Anlass im Sommer. Nun wurde entschieden, dass die diesjährige Ausgabe trotz der Corona-Situation stattfindet. Unter Einhaltung verschiedener Massnahmen wird der Berglaufanlass am Wochenende vom 25. bis 26. Juli durchgeführt.

Südostschweiz
Donnerstag, 04. Juni 2020, 21:02 Uhr Unter Einhaltung eines Schutzkonzepts
Der Swissalpine findet jeweils rund um Davos statt und führt teilweise auf über 2000 Höhenmeter.
ANDY METTLER/SWISS-IMAGE.CH

Jeweils im Sommer hat in den letzten Jahren der Swissalpine, eine Berglaufveranstaltung, stattgefunden. Wie es nun in einer Mitteilung heisst, findet der Anlass auch dieses Jahr am 25./26. Juli in Davos statt. Trotz der aktuellen Lage rund um das Coronavirus habe sich das Organisationskomitee dazu entschieden, unter Einhaltung der Schutzmassnahmen den Swissalpine durchzuführen.

Andrea Tuffli, Chef Organisationskomitee, erklärt: «Uns ist bewusst, dass wir alle einen speziellen Swissalpine erleben werden und wir auf viele – sonst selbstverständliche und oft auch eine Veranstaltung ausmachende Dinge – verzichten müssen. Dennoch möchten wir den Sportlern die Möglichkeit bieten, sich auf den Swissalpine Trails zu messen und ein Stück Normalität wieder einkehren zu lassen.»

Schutzkonzept muss sein

Grundvoraussetzung für die Durchführung des Swissalpine sei ein Schutzkonzept, welches die Einhaltung der Hygiene- und Distanzregeln umfasse. Laut den Verantwortlichen haben die beiden Vereinigungen Swiss Runners und Swiss Athletics gemeinsam ein solches Konzept ausgearbeitet. Die nächsten Wochen seien aber dennoch entscheidend für den Anlass. Denn die allgemeinen Lockerungen würden von dem Bund noch angepasst werden. Sprich, je nach Ausgangslage müssten weitere Abklärungen getroffen werden.

Neuer Königslauf und aufgeteilter Start

Bisher ist aber klar, dass das Wettkampfangebot auf zwei Tage verteilt wird, wie es weiter heisst. Am Samstag finde der K68 statt. Dieser Lauf gelte als neuer Königslauf und führt über vier Pässe, den Panoramatrail und durch acht Täler. Am Sonntag ist die Durchführung des K43 geplant. Rund um die restlichen Kategorien laufen zurzeit noch Besprechungen.

Ebenfalls angepasst werden die Startzeiten. Jeder Teilnehmer muss bei der Anmeldung seine zu erwartende Laufzeit angeben. Dadurch werden die Startblöcke nach Stärkeklassen eingeteilt und die gesetzlich vorgegebene Pesonenhöchstzahl im Davoser Sportstadion kann gewährt werden. Die Veranstalter rechnen nämlich auch mit Gästen aus dem Ausland, da die Landesgrenzen bis zum Anlass wieder geöffnet sind. «Mit kreativen Ansätzen, Mut, Flexibilität, aber auch der notwendigen Vorsicht möchten wir trotz situationsbedingter Einschränkungen ein einmaliges und unvergessliches Lauf-Erlebnis bieten», so Andrea Tuffli. (paa)

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