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Tennisstars planen Fonds für schwächere Spieler

Die drei grossen Stars des Männertennis planen offenbar die Einrichtung eines Hilfsfonds für weniger gut verdienende Profis. Dies geht aus einem Brief von Novak Djokovic an die Spieler hervor.

Agentur
sda
Samstag, 18. April 2020, 13:58 Uhr Tennis
Novak Djokovic setzt sich für die weniger betuchten Kollegen ein
Novak Djokovic setzt sich für die weniger betuchten Kollegen ein
KEYSTONE/EPA/ALI HAIDER

Der Serbe, der auch Präsident des Spielerrates der ATP ist, habe zuvor mit Roger Federer und Rafael Nadal beraten. Alle drei haben sich jenseits des Tennis während der Coronavirus-Pandemie bereits individuell für Hilfsaktionen engagiert.

Mit dem jetzigen Vorschlag will das Trio mehr als vier Millionen Dollar zusammenbringen. Ziel sei es, den Spielern auf den Weltranglistenplätzen 250 bis 700 je 10«000 Dollar zukommen zu lassen. "Wir glauben, dass wir uns zusammenschliessen müssen, um diesen Spielern zu helfen. Viele von ihnen denken darüber nach, das Tennis zu verlassen, weil sie finanziell nicht überleben können", zitierte die französische Sportzeitung "L»Equipe" aus dem Brief von Djokovic.

Der Plan sehe vor, dass die Top 100 im Einzel gut eine Million Dollar aufbringen sollen. So sollen Spieler aus den Top 5 je 30'000 Dollar spenden, die nachfolgenden Spieler weniger. Von den Profis auf den Rängen 50 bis 100 und den Top 20 im Doppel sollen je noch 5000 Dollar kommen. Djokovic sieht gute Chancen, dass alle vier Grand-Slam-Turniere jeweils eine halbe Million Dollar beisteuern. Von den ATP Finals im November in London soll das halbe Preisgeld in den Fonds fliessen. Sollte der Jahresabschluss ausfallen, könnte dieser Teil aus dem Preisgeld des nächsten Australian Open kommen.

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