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Erstes Podest der Saison von Stefan Küng

Stefan Küng schafft es in der noch jungen Radsaison erstmals auf das Podest. Der WM-Dritte vom letzten Herbst belegt im abschliessenden Zeitfahren der stark besetzten Algarve-Rundfahrt den 3. Rang.

Agentur
sda
23.02.20 - 20:12 Uhr
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Starkes Zeitfahren im Süden Portugals: Stefan Küng fährt an der Algarve-Rundfahrt auf den 3. Platz. (Archivbild)
Starkes Zeitfahren im Süden Portugals: Stefan Küng fährt an der Algarve-Rundfahrt auf den 3. Platz. (Archivbild)
KEYSTONE/URS FLUEELER

Küng musste sich in der 20,3 km langen Prüfung gegen die Uhr rund um die südportugiesische Küstenstadt Lagoa nur dem Belgier Remco Evenepoel und dem Australier Rohan Dennis geschlagen geben. Auf den Europa- und Weltmeister im Zeitfahren verlor er 10 respektive 19 Sekunden. Dennoch war der für das französische Team Groupama-FDJ fahrende Thurgauer leicht schneller als bei seiner Siegesfahrt vor zwölf Monaten, als er das Zeitfahren auf derselben Strecke gewonnen hatte.

Die Algarve-Rundfahrt war für Küng nach vielen Trainingskilometern im Winter der Aufgalopp in die sechste Profisaison. In den nächsten Wochen stehen für den starken Roller wichtige Eintagesrennen im Programm. Insbesondere in den grossen Klassikern wie der Flandern-Rundfahrt (5. April) oder Paris - Roubaix (12. April) will der 26-Jährige aus Wilen bei Wil endlich ein Spitzenergebnis erreichen. Später stehen auch die Tour de Suisse, die Tour de France und die Olympischen Spiele in Tokio in Küngs Saisonplanung.

Evenepoel nicht zu bremsen

Gewonnen wurde die zur Europe Tour und nicht zur World Tour zählende Algarve-Rundfahrt vom erst 20-jährigen Remco Evenepoel. Das belgische Supertalent gab im Süden Portugals einmal mehr eine Kostprobe seinen enormen Leistungsvermögens ab und entschied nach der 2. Etappe auch das fünfte und letzte Teilstück für sich. In der Endabrechnung liess er den zweitplatzierten Deutschen Maximilian Schachmann um 38 Sekunden hinter sich. Küng war mit über acht Minuten Rückstand als Gesamt-30. der am besten Klassierte von vier Schweizern.

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