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Sun Yang: Doping-Kontrolleure konnten sich nicht richtig ausweisen

Bei seiner zehnstündigen öffentlichen Anhörung wegen einer zerstörten Dopingprobe bekräftigt der chinesische Schwimm-Star Sun Yang seine Version der Ereignisse.

Agentur
sda
Freitag, 15. November 2019, 23:15 Uhr Schwimmen
Sun Yang während der Anhörung in Montreux.
Sun Yang während der Anhörung in Montreux.
KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Der 27-Jährige erklärte am Freitag vor dem CAS, das die Anhörung in Montreux durchführte, dass die Kontrolleure aus seiner Sicht nicht ausreichend zu identifizieren gewesen seien. «Während der Inspektion habe ich gemerkt, dass die Kontrolleure keine Papiere dabei haben, die sie als Kontrolleure ausweisen», sagte der 27-Jährige. Sie seien daher nicht berechtigt gewesen, seine Dopingprobe mitzunehmen. Übersetzungsprobleme machten die Anhörung schwierig.

Hintergrund der Verhandlung ist eine Dopingprobe des dreifachen Olympiasiegers in der Nacht vom 4. auf den 5. September 2018, an deren Zerstörung mit einem Hammer der Chinese direkt beteiligt gewesen sein soll. Das Doping-Panel des Weltverbandes FINA hatte Sun Yang am 3. Januar dieses Jahres allerdings vom Betrugsverdacht freigesprochen. Dagegen legte die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA Einspruch beim CAS ein.

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