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Waltert bezwingt Angstgegnerin und greift nach dem Titel

Die Bündner Tennishoffnung Simona Waltert trumpft beim ITF-Sandplatzturnier in Turin gross auf. Nachdem sie erst gegen eine Rivalin eine offene Rechnung beglichen hatte und anschliessend eine Qualifikantin niederrang, spielt die Churerin nun um den Titel.

Südostschweiz
Freitag, 12. Juli 2019, 15:17 Uhr Tennis
Im Juni schied Simona Waltert in Klosters bereits in der Startrunde aus. Nun winkt die Chance zur Wiedergutmachung.
TENNIS KLOSTERS

Die besten Frauen auf Stufe ITF stehen in diesen Tagen am mit 25'000 Dollar dotierten Sandplatzturnier in Turin im Einsatz. Ausgezeichnet verläuft die Turnierwoche für die Churerin Simona Waltert (WTA 591). Nachdem sie in der ersten Runde der Japanerin Chihiro Muramatsu (WTA 303) in zwei Sätzen (6:4, 6:2) keine Chance gelassen hatte, traf sie am Donnerstag in der Runde der letzten 16 auf Maiar Sherif (WTA 500).

An die Ägypterin hatte Waltert schlechte Erinnerungen gehabt. Bereits in zwei Finals (Kairo und Sharm El Sheik) musste sich die 18-Jährige der 23-Jährigen dieses Jahr geschlagen geben. Beim dritten Duell zwischen den Beiden behielt die Churerin aber erstmals die Oberhand. In zwei «Long-Sets» setzte sich Waltert gegen Sherif mit 7:5 und 7:6 durch.

Chance zur Revanche auch gegen Yuki

Noch umkämpfter gestaltete sich am Freitagmittag die Viertelfinal-Partie gegen die russische Qualifikantin Maria Marfutina (WTA 642). Das Spiel zog sich über drei Sätze und zweieinhalb Stunden in die Länge, ehe Waltert den Platz als Siegerin verliess. Im dritten Satz gelang der in Biel trainierenden Bündnerin die Wende nach Break-Rückstand. Am Ende lautete das Resultat 6:4, 3:6 und 6:4 zugunsten von Waltert.

Am Wochenende eröffnet sich Waltert damit die Chance, ihren dritten Titel des Jahres zu gewinnen. Am Samstag kommt es im Halbfinal zum Duell mit der ebenfalls 18-jährigen Naito Yuki (WTA 434). Und auch mit Yuki hat Waltert noch eine Rechnung offen. Vor wenigen Wochen fügte die Japanerin Waltert beim Heimturnier in Klosters in der ersten Runde eine empfindliche Dreisatz-Niederlage (6:1, 2:6, 3:6) zu.

Der Final ist auf Sonntag angesetzt. (krt)

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