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Vital Albin: Neue Zuversicht dank Bike-Diebstahl

Beinahe hätte der Tersnauser U23-Mountainbiker Vital Albin die Qualifikation für die WM auf der Lenzerheide verpasst. Im Interview spricht der 20-Jährige nun über seine aktuelle Gefühlslage sowie die Ziele für die Titelkämpfe vor heimischem Publikum.

Südostschweiz
Donnerstag, 06. September 2018, 16:36 Uhr Mountainbike-WM
Vital Albin fiebert dem Start bei der Heim-WM entgegen.
PRESSEBILD

Bis Mitte Juli hätte Vital Albin im Weltcup einmal in die Top 15 fahren müssen, um von Swiss Cycling sicher für einen Einsatz auf U23-Stufe an den Weltmeisterschaften in Lenzerheide selektioniert zu werden. Dieses Top-15-Resultat blieb dem 20-jährigen Tersnauser dann aber verwehrt. Mit der WM-Qualifikation vor Augen habe er sich zu sehr verkrampft, sagt der 20-jährige Tersnauser.

Bike-Diebstahl als Schlüssel zum Erfolg?

Am Ende blieb im August beim finalen Weltcuprennen in La Bresse eine letzte Möglichkeit. Auf Rang 25 senkten die Selektionäre die Zielvorgabe für den talentierten Bündner. Mit Rang 24 erfüllte Albin diese ultraknapp und in letzter Minute. 

La Bresse brachte Albin, zumindest in der Nachbetrachtung, derweil nicht nur wegen den erfüllten Selektionskriterien Glück. Da ihm in der französischen Weltcup-Station das Renn-Bike geklaut wurde, musste schnell Ersatz her. Auf dem neuen Bike fühle er sich nun sogar besser als auf dem alten, gibt Albin gegenüber RSO-Reporter Dario Linder preis.

Auch Albins übrige Aussagen verdeutlichen, dass er nach einer durchzogenen Saison für die Heim-WM neue Zuversicht geschöpft hat:

«Das wäre für mich ziemlich hart gewesen.»

Albin, angesprochen auf die beinahe verpasste WM-Qualifikation.

«Viele Leute haben sich gefreut, dass ich die Quali noch geschafft habe.» 

Albin unterstreicht die Bedeutung der Heim-WM.

«Ich will mindestens so gut sein wie letztes Jahr.»

Vergangenes Jahr in Cairns fuhr Albin Auf Rang 16.

«Wenn ich alles aufs Velofahren ausrichte, sollte etwas möglich sein.»

Albin – seit dieser Saison setzt er voll auf den Sport – zu seinen Zielen in der Zukunft.

Hier gibt es das komplette Interview zum Nachhören

Radio Südostschweiz, 06.09.2018.

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