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Graubünden Marathon: Zielverlegung wegen schlechten Wetters

Graubünden Marathon: Zielverlegung wegen schlechten Wetters

Ein neuer und ein alt bekannter Name ziert die Siegerliste des Graubünden Marathon. Marc Lauenstein und Jasmin Nunige gewannen die 11. Austragung. Die Route musste wegen der Wettersituation leicht abgeändert werden.

Südostschweiz
vor 7 Jahren in
Die Teilnehmer des Graubünden Marathons machen sich auf den Weg vom Start in Chur zum Ziel bei der Mittelstation Scharmoin in Lenzerheide.

Lenzerheide. - Aufgrund der Wettersituation wurde das Ziel vom Parpaner Rothorn nach Scharmoin verlegt. Der Gipfel, der das Ziel hätte sein sollen, präsentierte sich nämlich mit Schneefall, Nebel und Minustemperaturen. Diese gefährliche Situation wollte man den Läuferinnen und Läufer nicht zumuten.

Diese Änderung gab dem Marathon einen neuen Charakter. Im Vergleich zur geplanten Route wies das Rennen weniger Höhenmeter, mehr Bergab-Passagen und eine um zwei Kilometer verkürzte Distanz von 40 statt 42 Kilometern auf.

Sieger aus Neuenburg und Davos

Bei den Männern prägte ein Trio das Rennen: Gerd Frick aus Italien, Marc Lauenstein aus Neuenburg und der Bündner Gion-Andrea Bundi. Die sieges-entscheidende Szene spielte sich vor Lenzerheide ab, als der Neuenburger die Konkurrenz im Anstieg auf- und überholte. Am Ende gewann er mit einem Vorsprung von 1:25 Minuten auf Gerd Frick.

Ungefährdet zum dritten Sieg bei den Frauen am Graubünden Marathon nach 2005 und 2008 lief Jasmin Nunige. Die Davoserin wies im Ziel einen Vorsprung von gut 18 Minuten auf die zweitplatzierte Nadja Kessler auf. (so)

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