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Gian Gilli übernimmt die Leitung der Olympia-Kandidatur

Gian Gilli, Sportdirektor von Swiss Olympic, übernimmt die operative Leitung des Vereins «Olympische Winterspiele Graubünden». Der Verein prüft in den kommenden Monaten die Machbarkeit einer Schweizer Olympia-Kandidatur.

Südostschweiz
04.01.12 - 18:19 Uhr

Olympisches. – Der operative Leiter des Vereins «Olympische Winterspiele Graubünden» heisst Gian Gilli. Daneben bleibt er als Sportdirektor von Swiss Olympic tätig und wird als Chef de Mission die Schweizer Delegation in London anführen. Dies teilte das Kommitee am Mittwoch mit. Präsident des Vereins ist der alt Nationalrat und Ex-HCD-Präsident Tarzisius Caviezel.

Seine übrigen Tätigkeiten übergibt Gilli an Mitarbeiter der Abteilung Spitzensport von Swiss Olympic. Nun wird Gilli ein Team zusammenstellen, das die vom Verein zu bearbeitenden Bereiche wie Konzept/Infrastruktur, Nachhaltigkeit, Sicherheit und Marketing/Sponsoring in Angriff nehmen wird, heisst es in der Mitteilung weiter. Sein Engagement für den Verein ist vorerst bis zur Volksabstimmung im Kanton Graubünden Ende November 2012 beschränkt.

«Gilli ist die ideale Person»

«Als langjähriger Trainer und Chef Leistungssport von Swiss-Ski, Organisator der Ski-Weltmeisterschaft 2003 in St. Moritz und der Eishockey-Weltmeisterschaft 2009 in Bern und Kloten ist der Bündner Gilli prädestiniert, um mitzuhelfen, die Bündner für eine Kandidatur zu begeistern», sagt Tarzisius Caviezel, Präsident des Vereins «Olympische Winterspiele Graubünden».

Er sei überzeugt, dass es Gilli gelingen werde, ein schlagkräftiges Team zusammenzustellen und dem ausserordentlichen Sportparlament vom kommenden April, dem Bund sowie dem Bündner Stimmvolk transparent und fundiert die Machbarkeit und den Nutzen einer Schweizer Olympia-Kandidatur aufzuzeigen. Für Gilli ist klar, dass eine Olympia-Kandidatur für den Schweizer Sport «eine riesige Chance» wäre.

Bereits im vergangenen Jahr haben die Promotoren einer Schweizer Kandidatur für die Austragung der Olympischen Winterspiele 2022 den Grundsatzentscheid gefällt, dass als Host City St. Moritz und nicht Davos ins Rennen geschickt würde («suedostschweiz.ch» berichtete). Die Bündner Regierung unterstützt die Olympia-Kandidatur des Kantons 2022 mit 400 000 Franken. (so)

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