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Wichtiger Sieg vor der Herausforderung gegen Norwegen

Mit dem 2:0 gegen die Philippinen gelingt dem Schweizer Frauen-Nationalteam der erhoffte positive Einstieg ins WM-Turnier. Kommenden Dienstag erwartet es gegen Norwegen ein komplett anderes Spiel.

Agentur
sda
21.07.23 - 13:06 Uhr
Fussball
Zufriedene Gesichter im Schweizer Lager: Nationaltrainerin Inka Grings und Captain Lia Wälti freuen sich über den gelungenen WM-Auftakt
Zufriedene Gesichter im Schweizer Lager: Nationaltrainerin Inka Grings und Captain Lia Wälti freuen sich über den gelungenen WM-Auftakt
KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER

Wie wertvoll ein erfolgreiches erstes Spiel ist, hatten Grings und die Spielerinnen im Vorfeld mehrfach betont. Mit dem 2:0 werde das Team sicherlich gut schlafen, meinte die Nationaltrainerin nach dem gelungenen Turnierstart. Die frühere deutsche Weltklasse-Stürmerin verzeichnete pünktlich zum WM-Auftakt ihren ersten Sieg mit dem Schweizer Nationalteam.

Gegen die Philippinen war die Schweiz in der Favoritenrolle. Am Dienstag wird sie dies gegen Norwegen nicht mehr sein. Das erste Spiel verloren die Skandinavierinnen zwar überraschend gegen Co-Gastgeber Neuseeland 0:1. Dennoch gehören sie laut Grings zu den Top-Favoritinnen des Turniers. Im Team steht die Weltklasse-Stürmerin Ada Hegerberg. «Es ist wichtig, dass Norwegen gegen uns nicht explodiert», hält Grings fest.

Mutig nach vorne

Dass es nicht einfach werde, dem stimmte auch Ramona Bachmann zu. «Norwegen muss nach der Niederlage etwas gutmachen», so die Schweizer Torschützin zum 1:0, die gegen die Philippinen vom Elfmeterpunkt getroffen hatte. Von Neuseelands Sieg gegen Norwegen war Bachmann überrascht. Am Turnier seien aber nur gute Teams dabei. Für die Schweizerinnen sei der Sieg gegen die Philippinen nötig gewesen, um überhaupt eine Chance zu haben, an der WM weiterzukommen. Dafür müssen die Schweizerinnen in der Vierergruppe zwei Teams hinter sich lassen.

«Wir müssen so mutig wie heute nach vorne spielen», sagte Coumba Sow im Hinblick auf Dienstag. Mit ins Gepäck nach Hamilton nimmt das Team einen «Energieschub», wie Meriame Terchoun sagte. Anpfiff auf der Nordinsel Neuseelands ist um 10.00 Uhr Schweizer Zeit.

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