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Von München bis Berlin

Zum zweiten Mal nach 1988 trägt Deutschland die Fussball-Europameisterschaft aus. In 51 Spielen wird der Nachfolger von Italien gesucht.

Agentur
sda
03.06.24 - 09:01 Uhr
Fussball

Nachdem die letzte EM aufgrund der Covid-Pandemie von 2020 auf 2021 verschoben worden ist, findet die Endrunde 2024 planmässig vom 14. Juni bis 14. Juli statt. Waren die Spiele vor drei Jahren wegen des 60-Jahre-Jubiläum des Turniers über den ganzen Kontinent verteilt, gibt es in diesem Jahr mit Deutschland einen zentralen Ausrichter.

Zum zweiten Mal nach 1988 trägt unser nördlicher Nachbar eine EM aus. Damals nahmen lediglich acht Nationen teil. Nach nur 15 Spielen ging die Niederlande als Sieger hervor.

Die 17. Austragung wartet zum dritten Mal mit 24 Mannschaften auf. Gespielt wird in zehn Stadien. Das Eröffnungsspiel zwischen Deutschland und Schottland findet in München statt, der Final in Berlin. Die weiteren Austragungsorte sind Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt, Gelsenkirchen, Hamburg, Leipzig, München und Stuttgart. Von den zehn Gastgeberstadien waren neun bereits bei der WM 2006 im Einsatz. Neu dabei ist Düsseldorf. Die Schweiz trägt ihre Gruppenspiele in Köln (gegen Ungarn und Schottland) und Frankfurt (gegen Gastgeber Deutschland) aus.

Obwohl das Stadion in Dortmund Platz für über 80'000 Zuschauer hätte, ist das Olympiastadion in Berlin mit einem Fassungsvermögen von 71'000 Zuschauern die grösste Spielstätte der Endrunde. Dies, weil bei internationalen Spielen keine Stehplätze erlaubt sind. Die kleinste Arena ist mit 40'000 jene in Leipzig.

Während der EM muss der Grossteil der Stadien ihre gewohnten Namen ablegen, da laut UEFA nur werbefreie Namen erlaubt sind. Die Stadien heissen nun halt BVB Stadion Dortmund oder München Fussball Arena. Einzig das Olympiastadion in Berlin und das Volksparkstadion in Hamburg dürfen während der EM ihren gewohnten Stadionnamen behalten.

Wie schon 2006, als die WM unter dem Motto «Die Welt zu Gast bei Freunden» stand, wird es auch in diesem Jahr in sämtlichen Gastgeberstädten Fan-Zonen mit Public-Viewing-Einrichtungen geben.

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