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«Jedes Champions-League-Spiel ist speziell»

Zum Abschluss der Kampagne in der Champions League spielen die Young Boys auswärts in Leipzig. Weil es sportlich um nichts mehr geht, braucht es eine andere Motivation.

Agentur
sda
12.12.23 - 18:26 Uhr
Fussball
YB-Trainer Raphael Wicky freut sich sehr auf die Partie in Leipzig
YB-Trainer Raphael Wicky freut sich sehr auf die Partie in Leipzig
KEYSTONE/PETER KLAUNZER

Manchester City, Leipzig, Young Boys, Roter Stern Belgrad: An dieser Reihenfolge wird sich nichts mehr ändern. Es ist die einzige Gruppe im Europacup (Champions League, Europa League und Conference League), in der Rangverschiebungen schon vor der letzten Runde ausgeschlossen sind. Dank dem Heimsieg gegen den serbischen Meister wissen die Berner, dass sie im Frühjahr die K.o.-Phase der Europa League bestreiten werden.

Mit der Gewissheit, das europäische Ziel erreicht zu haben, reiste die Mannschaft von Trainer Raphael Wicky nach Leipzig. Sie tritt zu einem Spiel an, in dem es sportlich zwar um nichts mehr geht, aber immerhin noch eine Siegprämie von 2,8 Millionen Euro zu holen ist. «Es ist das erst 18. Champions-League-Spiel in der Klubgeschichte von YB», sagte Wicky an der Pressekonferenz vor dem Spiel. «Solche Affichen sind nicht selbstverständlich. Allein deshalb ist es etwas ganz Spezielles für uns.»

Leipzig, das am Samstag einen kräftezehrenden 3:2-Sieg gegen Borussia Dortmund feierte, wird nicht mit der Top-Elf antreten. So wird Ersatzgoalie Peter Gulacsi sein erstes Heimspiel seit über einem Jahr bestreiten. «Wir werden viel frisches Personal bringen», kündigte Trainer Marco Rose an. «Aber ich würde niemanden aufstellen, der es nicht verdient hat.» Der 47-jährige Deutsche hofft, dass die Spieler die Chance nutzen, um sich vor heimischem Publikum für weitere Aufgaben aufzudrängen.

Im Hinspiel in Bern zum Auftakt der Gruppenphase durfte YB lange von einem Punktgewinn träumen. Die Entscheidung fiel erst in der Nachspielzeit, als Benjamin Sesko das 3:1 für die Gäste aus Deutschland erzielte.

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