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Erneut kein Sieger im Klassiker zwischen Basel und Zürich

Basel und der FC Zürich teilen auch im dritten Duell der Saison die Punkte. Im Klassiker der Super League agiert der personell gebeutelte FCB effizient. Der FCZ trifft zweimal nach Cornern.

Agentur
sda
30.03.24 - 22:41 Uhr
Fussball
Zürichs Cheick Conde demonstriert nach seinem Ausgleich zum 2:2 seine Fähigkeiten als Akrobat - Sieger gibt es im St.-Jakob-Park keinen
Zürichs Cheick Conde demonstriert nach seinem Ausgleich zum 2:2 seine Fähigkeiten als Akrobat - Sieger gibt es im St.-Jakob-Park keinen
KEYSTONE/PHILIPP SCHMIDLI

In der munteren, wegen eingeschränkter Sicht aufgrund von Pyrotechnik und einem Fanprotest gegen das Kaskadenmodell etwas verspätet angepfiffenen Partie ging der FCZ bereits in der 6. Minute durch einen wuchtigen Kopfball von Lindrit Kamberi in Führung. Bis zur Pause drehten Leon Avdullahu mit einem sehenswerten Schlenzer und Anton Kade mit einem platzierten Schuss aus spitzem Winkel das Spiel. In der 54. Minute war Cheick Conde zum zweiten Mal nach einem Corner für die Gäste zum Ausgleich erfolgreich. Der FCB blieb damit zum fünften Mal in Folge zuhause gegen Zürich ohne Sieg.

Während der FCZ seine Stärke bei Standardsituationen ausspielte, zeigten sich die Basler überaus effizient: Der erste Schuss aufs Tor brachte das 1:1, der zweite das 2:1. Für den Schweizer U21-Internationalen Avdullahu war es der erste Treffer in der Super League. Zürichs Kamberi, trotz überschaubarer Körpergrösse von 1,83 Metern Körpergrösse ein Herr der Lüfte bei Standardsituationen, war zum dritten Mal in dieser Saison nach Cornern mit dem Kopf zur Stelle.

Ein Penalty in der Schlussphase blieb den Zürchern nach einem Foul von Fabian Frei an Jonathan Okita verwehrt, weil Fabian Rohner in der Entstehung im Luftduell mit Dominik Schmid den Ellbogen eingesetzt hatte.

In den ersten 20 Minuten stand die Partie für den FC Basel auch deshalb unter keinem guten Stern, weil sich Renato Veiga früh auswechseln lassen musste. Der hoch veranlagte, aber bisweilen undisziplinierte 20-jährige Portugiese hatte sich bei einer unglücklichen Aktion ohne Fremdeinwirkung verletzt und stellte das ohnehin belastete Basler Kader mit seiner Auswechslung weiter auf den Prüfstein.

Acht Ausfälle zwangen Trainer Celestini bei seiner Personalwahl zur Improvisation. Veiga lief wie schon vor der Länderspielpause als Innenverteidiger auf, im offensiven Mittelfeld spielten im Dion Kacuri und Avdullahu von Beginn weg. Auf der Position des rechten Verteidigers kam Kevin Rüegg, der den Vorzug vor Nicolas Vouilloz erhielt, zum ersten Startelf-Einsatz in diesem Jahr.

Celestinis Kniffe verhalfen zu einem Punkt, aber nicht dem Sieg, der den FCB zumindest noch leise darauf hätte hoffen lassen können, es bis zum Cut nach der 33. Runde noch in die Meisterrunde zu schaffen. Nach wie vor ist der Barrageplatz wesentlich näher als die Top 6.

Telegramm:

Basel - Zürich 2:2 (2:1)

29'002 Zuschauer. - SR Schärer. - Tore: 6. Kamberi (Okita) 0:1. 27. Avdullahu (Barry) 1:1. 39. Kade (Barry) 2:1. 54. Conde 2:2.

Basel: Hitz; Rüegg (74. Vouilloz), Frei, Renato Veiga (19. van Breemen), Schmid; Xhaka; Kade, Avdullahu (74. Augustin), Kacuri, Kololli (46. Beney); Barry.

Zürich: Brecher; Kamberi, Katic, Kryeziu; Boranijasevic (75. Rohner), Conde (81. Hornschuh), Mathew, Dante; Krasniqi; Marchesano, Okita.

Bemerkungen: Verwarnungen: 68. Avdullahu, 70. Frei, 73. Boranijasevic, 80. Barry, 87. Rohner.

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