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Die Parallelen halten an

Kroatiens Auftritt in der K.o.-Phase weist weiterhin Parallelen zu demjenigen an der WM 2018 in Russland auf, als Kroatien bis in den Final vorstiess.

Agentur
sda
09.12.22 - 21:06 Uhr
Fussball
Dominik Livakovic (links) feiert mit Luka Modric den Einzug in den WM-Halbfinal
Dominik Livakovic (links) feiert mit Luka Modric den Einzug in den WM-Halbfinal
KEYSTONE/AP/Luca Bruno

In Katar hat sich Kroatien im Viertelfinal zum zweiten Mal im Penaltyschiessen durchgesetzt. Nach Japan unterlag auch Topfavorit Brasilien den Osteuropäern. Ähnlich war es vor vier Jahren: Damals gewannen die Kroaten erst gegen die Dänen und dann gegen Gastgeber Russland im Penaltyschiessen. Der Halbfinal gegen England ging ebenfalls in die Verlängerung, ein weiteres Penaltyschiessen verhinderte Mario Mandzukic mit einem Treffer in der 109. Minute.

Noch erstaunlicher sind die Parallelen bei den Penaltys. Torhüter Dominik Livakovic steht bei vier gehaltenen Versuchen, drei gegen Japan, einen gegen Brasilien. Es ist die gleiche Bilanz wie die seines Vorgängers Danijel Subasic, der gegen Dänemark drei Penaltys abwehrte und gegen Russland nochmals einen.

Kroatiens Erfolgsrezept? Livakovic sagte dazu: «Wir sind als Kämpfer erzogen worden. Wir scheuen keine Mühen, wir geben unser Bestes.»

Halten die Parallelen weiter an, erreicht Kroatien erneut den WM-Final. Vor vier Jahren hiess der Gegner Frankreich (2:4-Niederlage in regulärer Spielzeit) - ein Duell, das erneut möglich ist.

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