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Mancini: «Wir wissen, dass wir kämpfen und rennen müssen»

Italiens Trainer Roberto Mancini ist nach dem 1:1 vom Donnerstag gegen Bulgarien «enttäuscht, aber nicht besorgt». Am Sonntag gegen die Schweiz dürfte Marco Verratti wegen Knieproblemen ausfallen.

Agentur
sda
04.09.21 - 18:46 Uhr
Fussball
Italiens Coach Roberto Mancini vor dem Spiel gegen die Schweiz: "Das waren immer unangenehme Duelle"
Italiens Coach Roberto Mancini vor dem Spiel gegen die Schweiz: "Das waren immer unangenehme Duelle"
KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS

Nach 20 Erfolgen in Serie (10 in der EM-Qualifikation, 3 in der WM-Qualifikation, 7 an der EM-Endrunde) ging Italien am Donnerstag in Florenz erstmals seit bald drei Jahren in einem Pflichtspiel nicht als Sieger vom Platz. Das bringt den Europameister vor dem Duell mit der Schweiz unter Druck. Er muss punkten, sonst drohen ihm Platz 2 in der Gruppe C und der Gang in die Playoffs.

Trainer Mancini zeigte sich in Basel einen Tag vor dem Duell mit der Schweiz trotzdem weitgehend unbeeindruckt. «Wir sind enttäuscht über das Resultat, aber nicht besorgt. Wir haben Qualität in unserem Spiel. Deshalb sind wir ruhig.»

Der Europameister-Coach will nach dem Triumph vom Sommer keine Genügsamkeit ausgemacht haben im Team. «Wir denken gerne zurück an den Sieg im EM-Final. Aber das Team ist jung, es kann und will sich verbessern. Und wir wissen, dass wir auch in Zukunft viel kämpfen und rennen müssen, um die Spiele zu gewinnen.»

Das gilt gemäss Mancini umso mehr für die Begegnung in der Schweiz. «Dieser Gegner war für uns immer unangenehm. Das waren immer schwierige Spiele.» Sogar das klare 3:0 im EM-Gruppenspiel in Rom sehen die Italiener mit bald drei Monaten Abstand kritisch. «Bis zur 55. Minute war das eine ausgeglichene Angelegenheit. Die Schweizer haben uns mit ihrem hohen Pressing lange grosse Mühe bereitet. Am Ende war das Resultat wohl zu hoch ausgefallen», sagte Captain Giorgio Chiellini.

Der 37-jährige Innenverteidiger von Juventus Turin wird in die Mannschaft zurückkehren, nachdem er gegen Bulgarien noch geschont worden ist. Mit grösster Wahrscheinlichkeit fehlen wird Marco Verratti, der nach einem Schlag auf das Knie zwar auf dem Weg der Besserung sei, für den es aber wohl nicht reichen wird, wie Mancini sagte. Für den Strategen von Paris Saint-Germain könnte Lorenzo Pellegrini von der AS Roma ins Team kommen. «Sonst gibt es keine grossen Veränderungen», so Mancini.

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