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Der FC Basel könnte YB distanzieren - ein wenig

Der FC Basel könnte YB distanzieren - ein wenig

Mehr als vier Jahre sind es her, seit der FC Basel in der Super League letztmals einen nennenswerten Vorsprung auf YB hatte. Am Sonntag könnten die Basler den Erzrivalen um fünf Punkte distanzieren.

Agentur
sda
vor 2 Monaten in
Fussball
Goalgetter Arthur Cabral ist ein Trumpf im Spiel des FCB
Goalgetter Arthur Cabral ist ein Trumpf im Spiel des FCB
KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS

Basels Gegner am Sonntag um 16.30 Uhr im St.-Jakob-Park ist Servette. Die Genfer haben in der jungen Saison noch zu keiner Konstanz gefunden.

Der Moment scheint für die Mannschaft von Trainer Patrick Rahmen tatsächlich günstig zu sein. Die Young Boys legen viel Gewicht auf die Champions-League-Qualifikation, in der sie bislang durchaus erfolgreich sind. Die Meisterschaftsspiele beginnen die Berner jeweils nicht mit der Formation, die man als die erste Wahl bezeichnen könnte. Auch am Samstag bei der 0:1-Niederlage war es so.

Trainer David Wagner will während der vielen englischen Wochen mit den Ressourcen haushalten. Damit nimmt er Punktverluste in der Meisterschaft in Kauf. Schon im Lauf des Herbstes werden sich die englischen Wochen weniger dicht folgen. Steht YB dannzumal in der Gruppenphase der Champions League, wird man sagen, der Trainer habe alles richtig gemacht.

In der 5. Super-League-Runde am 29. August, unmittelbar vor der ersten Länderspielpause, wird der FCB die Young Boys zum ersten Schlagerduell der Saison empfangen. Vielleicht gelingt es der Baslern bis dorthin, den Vorsprung auf YB noch zu vergrössern.

Fürs Erste könnten es nach den Sonntagsspielen der 3. Runde von diesem Wochenende fünf Punkte sein. Die Basler spielten vor einer Woche mit Begeisterung und entliessen Sion mit einem 1:6. Mit einer ähnlich guten Leistung müssten sie auch Servette bezwingen.

Die Super-League-Spiele vom Sonntag im Überblick:

Lugano - St. Gallen (1:0, 0:0, 1:0, 2:0). - Sonntag, 14.15 Uhr. - SR Schnyder. - Absenzen: Baldé, Macek und Alexander Muci (alle verletzt); Youan (gesperrt) und Kräuchi (verletzt). - Fraglich: Guidotti; keiner. - Statistik: Eine Verbesserung wäre angebracht: In allen vier Spielen der letzten Saison gegen Lugano brachten die St. Galler kein einziges Tor zustande. Diesmal würden die Ostschweizer mit zwei Siegen im Gepäck ins Tessin reisen, hätten sie nicht in der Nachspielzeit des Heimspiels gegen Luzern noch das (unglückliche) 2:2 hinnehmen müssen. Die Luganesi zeigten zum Saisonauftakt zwei Gesichter. Beim 0:2 gegen den FCZ enttäuschten sie auf der ganzen Linie, beim 2:0 in Genf gegen Servette dagegen überzeugten sie mit Kampf und Effizienz.

Basel - Servette (0:1, 1:0, 1:2, 5:0). - Sonntag, 16.30 Uhr. - SR Piccolo. - Absenzen: Petretta, Padula, Nikolic, Durrer und Djiga (alle verletzt); Fofana und Deana (beide verletzt). - Fraglich: Lang und Quintilla; Imeri. - Statistik: Zieht man die ungenügende Leistung beim jüngsten 0:2 daheim gegen Lugano in Betracht, muss man sich darauf einstellen, dass es den Servettiens im St.-Jakob-Park ähnlich oder gleich ergehen könnte wie letzten Sonntag Sion beim 1:6. Die Basler wiederum streben ihren dritten Sieg an. Das Maximum von neun Punkten aus den ersten drei Spielen holten sie letztmals 2016/17 - zu Beginn ihrer bis heute letzten Meistersaison.

Luzern - Zürich (0:2, 0:0, 2:1, 3:1). - Sonntag, 16.30 Uhr. - SR San. - Absenzen: Schulz (gesperrt), Schürpf, Müller, Ndenge und Alabi (alle verletzt); Dzemaili, Tosin, Khelifi und Koide (alle verletzt). - Fraglich: Campo; Wallner. - Statistik: Die Tabelle sagt noch nicht viel aus, aber für den Moment zeigt sie ein Bild, das man von sehr lange zurückliegenden Saisons kennt: Basel und Zürich als Erster und Zweiter mit dem Maximum an der Spitze. Für die Zürcher unter Cheftrainer André Breitenreiter könnte der Match in Luzern der erste wirkliche Test werden, denn bei den ersten zwei Zürcher Siegen enttäuschten die jeweiligen Gegner Lugano und Lausanne-Sport. Luzern holte in St. Gallen praktisch in letzter Sekunde einen Punkt nach einem 0:2-Rückstand. Das könnte der vor der Saison allenthalben gepriesenen Mannschaft von Trainer Fabio Celestini einen spürbaren Auftrieb geben.

Rangliste: 1. Basel 2/6 (8:1). 2. Zürich 2/6 (5:1). 3. St. Gallen 2/4 (4:3). 4. Young Boys 3/4 (4:4). 5. Grasshoppers 3/4 (3:3). 6. Lugano 2/3 (2:2). 7. Servette 2/3 (2:3). 8. Sion 3/3 (3:8). 9. Luzern 2/1 (5:6). 10. Lausanne-Sport 3/0 (3:8).

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