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Schwedischer Kampfgeist und Forsbergs Beitrag

Schweden ist bislang eine der positiven Überraschungen an der EM. Viel Solidarität und Emil Forsberg tragen die Skandinavier, die zum Abschluss der Achtelfinals in Glasgow auf die Ukraine treffen.

Agentur
sda
29.06.21 - 07:00 Uhr
Fussball
Auf Emil Forsberg konnten die Schweden in der Offensive zählen
Auf Emil Forsberg konnten die Schweden in der Offensive zählen
KEYSTONE/EPA/Anatoly Maltsev / POOL

Das erste Spiel gegen Spanien brachte die Schweden in Schwung und skizzierte den weiteren Weg durch das Turnier. Die Kampfbereitschaft vom Auftakt in Sevilla haben sie sich bewahrt. Im Verlauf der Vorrunde kamen noch die Tore dazu, in erster Linie jene von Emil Forsberg, der drei der vier schwedischen Treffer erzielt hat.

Dass Forsberg die Qualität besitzt eine Mannschaft spielerisch anzuführen, ist keine Überraschung. Als regelmässiger Torschütze hatte man ihn in der Heimat aber eher nicht auf der Rechnung. Vor der EM waren dem Mittelfeldspieler von Leipzig in 58 Länderspielen nur 9 Treffer gelungen, darunter jener im WM-Achtelfinal beim 1:0 gegen die Schweiz.

Auf seine starke Torbilanz bei der EM angesprochen, meinte Forsberg: «Ich muss mich kneifen.» Er sei im Vergleich zur WM 2018 lockerer geworden. «Ich bin eine bessere Version meiner selbst.» Auch wenn der 29-Jährige im Blickpunkt steht, vergisst er nicht, was die Stärke von Schweden ausmacht: «Jeder weiss, was gut für die Mannschaft ist. Wir haben in unserem Spiel ein Gleichgewicht gefunden.»

Unter anderem auch dank Forsbergs Toren rutschte die Ukraine als einziger Gruppendritter mit nur drei Punkten in die Achtelfinals. Die Mannschaft von Andrej Schewtschenko, die den Sieg gegen Nordmazedonien holte, konnte bislang auf zwei Skorer zählen: Roman Jaremtschuk vom belgischen Klub Gent und Andrej Jarmolenko, der bei West Ham in der letzten Saison nur eine kleine Nebenrolle gespielt hat, haben je zweimal getroffen.

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