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Rizzo muss Trainerposten beim FCZ räumen

Rizzo muss Trainerposten beim FCZ räumen

Nach nur sieben Monaten muss Massimo Rizzo seinen Job als Cheftrainer des FC Zürich wieder räumen. Die Arbeit des 47-Jährigen zeigte nur vorübergehen Wirkung.

Agentur
sda
vor 3 Monaten in
Fussball
Massimo Rizzo ist nicht mehr Trainer des FC Zürich
Massimo Rizzo ist nicht mehr Trainer des FC Zürich
KEYSTONE/ALEXANDRA WEY

Die zwei Gesichter von Massimo Rizzo als Cheftrainer des FC Zürich lassen sich statistisch belegen. Als der vormalige U18-Coach im Oktober nach nur drei Spielen der neuen Saison von Ludovic Magnin übernahm, stabilisierte er das Fanionteam umgehend. Die ersten vier Spiele unter dem vorerst interimistisch zum Chef beförderten Rizzo gestaltete der FCZ mit drei Siegen und ohne Niederlage. Selbst Angstgegner Basel vermochten die Zürcher mit dem Defensivkonzept ihres neuen Leiters mit 1:0 zu bezwingen.

In den ersten elf Spielen unter Rizzo sammelte der FCZ 18 Punkte, was Präsident Ancillo Canepa mit einem Vertrag bis 2022 belohnte. Als FCZ-Dauerlösung bestätigt, folgte der statistische Niedergang. Von den 22 dem neuen Vertrag folgenden Spielen konnte der FCZ lediglich noch deren sechs gewinnen und geriet gegen Ende der Saison gar noch in Abstiegsgefahr. Erst der vorletzte Spieltag brachte dem Zürcher Stadtklub Erlösung - trotz eines 0:4 in Basel.

Entsprechend hatte sich eine Trennung von Rizzo abgezeichnet. Wie der FCZ in seiner Mitteilung schreibt, ist unklar, ob Rizzo dem Klub in anderer Form erhalten bleibt. Die Suche nach einem Nachfolger werde nun aufgenommen, hiess es weiter. Rizzo, der bereits als Spieler die FCZ-Juniorenabteilung durchlief, hatte bei den Zürchern schon diverse Funktionen inne: von einem Bürojob auf der FCZ-Geschäftsstelle schaffte er es bis zum Cheftrainer.

In den letzten Monaten hatte sich manifestiert, dass Rizzo mit dem FCZ nicht über einen «Plan B» verfügte. Sein Weg, weg vom komplizierten Offensivfussball seines Vorgängers Ludovic Magnin, war zu Beginn von Erfolg gekrönt. Doch wurde es von den Gegnern in der zweiten Saisonhälfte entschlüsselt. Erschwerend hinzu kam für Rizzo und den FCZ, dass im März mit Lasse Sobiech der Abwehrchef die Saison vorzeitig beenden musste. Die Zürcher stürzten von einem Europacup-Platz in den Abstiegskampf und der Trainer wurde damit vom Heilsbringer zur Bürde.

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