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Zuerst ein Viertelfinal, dann drei Achtelfinals

Zuerst ein Viertelfinal, dann drei Achtelfinals

Die Tage nach Ostern stehen im Schweizer Fussball im Zeichen des Cups. Der erste Viertelfinal findet vor den ausstehenden Achtelfinals statt. Zwei Amateurklubs spielen mit Sondergenehmigung.

Agentur
sda
vor 1 Woche in
Fussball
Der Rasen im Stade de Copet von Vevey ist aufbereitet für das erste Pflichtspiel seit fast einem halben Jahr. (Archivbild)
Der Rasen im Stade de Copet von Vevey ist aufbereitet für das erste Pflichtspiel seit fast einem halben Jahr. (Archivbild)
KEYSTONE/CHRISTIAN BRUN

Den Auftakt zur Cup-Woche machen am Dienstag die Challenge-League-Klubs Aarau und Winterthur. Zwei Monate nach dem Coup gegen Sion peilt Aarau im Viertelfinal gegen den Tabellennachbarn den ersten Cup-Halbfinal seit 16 Jahren an. In den Achtelfinals können dank einer Sondergenehmigung auch noch zwei Amateurklubs vom grossen Wurf im Cup träumen. Der Erstligist Vevey empfängt am Mittwoch Servette zum ungleichen Leman-Duell, der FC Monthey aus der 2. Liga interregional nimmt es mit Lugano auf.

Aufgrund des ruhenden Spielbetriebs in den tieferen Ligen sind die Vorzeichen für die Amateurklubs sehr speziell. Vevey, Tabellenzehnter in der Gruppe 1 der 1. Liga, bestritt seinen letzten Match vor fast einem halben Jahr. Der FC Monthey, Leader in der 2. Liga interregional, stand noch drei Tage früher, am 21. Oktober 2020, letztmals in einem Ernstkampf im Einsatz. Siege gegen die Gegner aus der Super League kämen angesichts dieser Umstände noch überraschender als ohnehin.

Spielberechtigt sind die beiden viert- und fünftklassigen Klubs aus der Romandie nur dank einer Sondergenehmigung der Kantone Waadt und Wallis. Der Erstligist Solothurn verzichtete auf die Beantragung einer solchen Ausnahmebewilligung, weshalb Kriens kampflos in die Viertelfinals einzog. Für Amateurklubs gilt wegen der Corona-Pandemie nach wie vor ein Spielverbot.

Abgerundet wird die Cup-Woche am Donnerstag mit dem Gipfeltreffen zwischen St. Gallen und den Young Boys. In der Super League auf Platz 7 abgerutscht, misst St. Gallens Trainer Peter Zeidler dem K.o.-Wettbewerb eine besondere Bedeutung bei. «Das Cupspiel vom Donnerstag ist für uns eine der wichtigsten Partien in dieser Saison», sagte er nach dem 1:1 gegen den FC Zürich am Samstag im «St. Galler Tagblatt».

Einfach wird es für die St. Galler gegen den entrückten Super-League-Leader selbstredend nicht. Seit nunmehr 17 Spielen sind die Young Boys in den nationalen Wettbewerben ungeschlagen. Einzig Servette ist es in dieser Saison als Schweizer Klub gelungen, den letztjährigen Double-Gewinner zu bezwingen. St. Gallens letzter Sieg gegen die Young Boys datiert vom Mai 2019. Es ist dies der einzige aus den letzten 25 Duellen.

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