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Burgener: «Der FCB steht sehr gesund da»

Burgener: «Der FCB steht sehr gesund da»

Der FC Basel präsentiert am Freitag das finanzielle Ergebnis des Geschäftsjahres 2020. Die Jahresrechnung der AG weist laut VR-Präsident Bernhard Burgener einen Gewinn von 48'800 Franken aus.

Agentur
sda
vor 4 Monaten in
Fussball
FCB-Präsident Bernhard Burgener hatte am Freitag gute News aus dem Geschäftsjahr 2020 zu verbreiten
FCB-Präsident Bernhard Burgener hatte am Freitag gute News aus dem Geschäftsjahr 2020 zu verbreiten
KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS

Trotz des Ausbruchs der Coronavirus-Pandemie im letzten Frühjahr schloss der FC Basel das vergangene Geschäftsjahr erfolgreich ab, nachdem im Jahr zuvor ein Verlust von 18,7 Millionen Franken resultiert hatte. Dieser wurde laut Burgener aber vollumfänglich durch die Holding gedeckt.

Trotz der erheblichen Einbussen von gut zwölf Millionen Franken bei Zuschauer- und Sponsoringeinnahmen resultierte für das Jahr 2020 eine Schwarze Null. Die Hauptgründe dafür waren laut Burgener Transfereinnahmen von rund 36 Millionen sowie die Reduktion des Personalaufwands von 48 auf rund 34 Millionen Franken. Die Basler verkauften neben Nationaltorhüter Jonas Omlin unter anderen auch Noah Okafor, Omar Alderete, Kemal Ademi und Blas Riveros.

«Ich kann ihnen versichern, der FCB steht sehr gesund da», sagte Burgener. Seit er den Klub 2017 übernommen habe, hätten sich die Kosten halbiert, die Eigenkapitalquote betrage knapp 50 Prozent. «Sportlich läuft das Jahr aber natürlich nicht erfreulich, vor allem die Rückrunde haben wir uns anders vorgestellt.» In der Super League liegt Basel nur auf Platz 4, 21 Punkte hinter Leader Young Boys. Im Cup verlor der FCB gegen das unterklassige Winterthur 2:6.

Zu den seit Wochen in den Medien schwelenden Gerüchten zu einem möglichen Einstieg oder der Übernahme des Klubs durch die britische Firma Centricus oder David Degen, der sich bei seinem Einstieg beim FCB im Herbst 2019 ein Vorkaufsrecht gesichert hatte, hielt sich Burgener bedeckt. Er halte sich an Vertraulichkeiten, demnächst werde es aber Informationen geben. Er sei offen, sofern er weiter die Kontrolle habe, so Burgener. Wenn er seine Anteile abgeben werde, dann in Basler Hände.

Trotz der schwierigen Umstände und viel Kritik im Umfeld des Klubs sieht sich Burgener auf Kurs. Viele müssten hart kämpfen, so der 64-Jährige. «Jedes Fussballspiel, das wir ohne Zuschauer durchführen, kostet uns Geld.» Auch deswegen hat der FCB für das Jahr 2021 beim Bund zinslose Darlehen und A-Fonds-Perdu-Beiträge in Höhe von insgesamt 16 Millionen Franken beantragt. Mit Zuschauern im Stadion rechnet Burgener erst wieder in der neuen Saison. «Im Sommer wollen wir uns verstärken und wieder vorne mitmischen.»

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