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Das Coronavirus prägte 2020 auch den Alltag der Nationalmannschaft

Das Coronavirus prägte 2020 auch den Alltag der Nationalmannschaft

Keine EM, keine Zuschauer und kein Finalspiel gegen die Ukraine um den Verbleib in der Liga A der Nations League, 2020 steht auch für die Schweizer Nationalmannschaft im Zeichen der Corona-Pandemie.

Agentur
sda
vor 2 Monaten in
Fussball
Die Maske wurde auch für Pierluigi Tami und die Schweizer Nationalmannschaft zum ständigen Begleiter 2020
Die Maske wurde auch für Pierluigi Tami und die Schweizer Nationalmannschaft zum ständigen Begleiter 2020
KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS

«Es war ein sehr, sehr schwieriges Jahr», sagte Pierluigi Tami, der Direktor der Nationalmannschaften im SFV, zu Beginn seiner Jahresbilanz. Das Coronavirus bestimmte auch die Agenda des SFV, Flexibilität und Anpassungsfähigkeit waren gefragt, die Folgen sind im Detail noch nicht abzuschätzen. Finanziell wird der Verband aufgrund der fehlenden Zuschauereinnahmen und der Absage des Heimspiels gegen die Ukraine einen grossen Verlust schreiben.

Sportlich gab es zwar mit den drei Remis gegen Deutschland (1:1, 3:3) und Spanien (1:1) auch gute Resultate, in sieben Spielen resultierte für die Mannschaft von Vladimir Petkovic allerdings kein Sieg, weshalb die Schweiz im FIFA-Ranking auf Rang 16 zurückfiel. Für das Highlight sorgte die U21-Nationalmannschaft, die sich erstmals seit zehn Jahren wieder für eine EM-Endrunde qualifizierte.

Flexibilität ist bei allen Akteuren auch 2021 gefragt. Bis Anfang März will die UEFA entscheiden, ob die um ein Jahr verschobene EM wie ursprünglich angedacht in zwölf Ländern und unter welchen Voraussetzungen sie durchgeführt werden kann. Bis auf Weiteres hält der SFV an seinen Plänen fest, das EM-Camp soll in Rom aufgeschlagen werden, im Vorfeld der Endrunde sind erneut Testspiele gegen Deutschland und Liechtenstein angedacht.

Auch im März und im September wird die Schweiz neben zwei WM-Qualifikationsspielen aufgrund von Vereinbarungen mit der UEFA je ein Testspiel bestreiten, die Gegner sind jedoch noch nicht bekannt. Im Herbst folgt dann die heisse Phase im Kampf um das direkte Ticket für die WM 2022 in Katar, wenn die SFV-Auswahl zweimal auf Italien trifft. Das Team von Roberto Mancini ist bereits an der EM Gruppengegner der Schweiz.

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