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Barça erreicht mit Spielern keine Einigung auf Gehaltssenkung

Die Zukunft des FC Barcelona bleibt ungewiss. Gemäss einer Mitteilung des spanischen Topklubs konnten sich Vorstand und Spieler nicht auf die dringend benötigte Gehaltssenkung einigen.

Agentur
sda
Donnerstag, 12. November 2020, 08:13 Uhr Fussball
Im Sommer liess der Klub Lionel Messi nicht ziehen, nun hält der Argentinier gemeinsam mit seinen Teamkollegen die Zukunft des FC Barcelona in der Hand
Im Sommer liess der Klub Lionel Messi nicht ziehen, nun hält der Argentinier gemeinsam mit seinen Teamkollegen die Zukunft des FC Barcelona in der Hand
KEYSTONE/AP/Joan Monfort

Die Parteien haben «nach mehreren Tagen intensiver Treffen die Konsultationsphase beendet, ohne eine Einigung zu erzielen», hiess es in der Stellungnahme des Klubs. Barça hat gemäss eigener Angabe aufgrund der Coronavirus-Pandemie alleine für die Saison 2020/21 Mindereinnahmen von mehr als 300 Millionen Euro zu beklagen. «Das erfordert eine Gehaltsanpassung von 191 Millionen Euro», schreiben die Katalanen.

Laut spanischen Medien droht Barcelona schon im Januar der Konkurs, wenn die Spieler um Starspieler Lionel Messi nicht auf rund 30 Prozent ihrer Gehälter verzichten. Alleine Messi kostet den Klub pro Jahr über 100 Millionen.

Im Vorstand des Klubs um Interimspräsident Carles Tusquets gibt man sich trotz der fehlenden Einigung positiv. Bei den letzten Verhandlungen mit den Vertretern der Fussballprofis sei der feste und aufrichtige Willen zu sehen gewesen, eine gemeinsame Lösung zu finden. Die beiden Parteien räumten sich eine Frist bis zum 23. November ein, um über die offenen Punkte nachzudenken.

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