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Amtlich: Chur 97 wechselt den Präsidenten

Der Bündner Fussballklub Chur 97 wechselt auf kommende Saison hin den Präsidenten. Auf Josef Müller folgt Tino Schneider.

Südostschweiz
Mittwoch, 18. September 2019, 08:44 Uhr Fussball
Der bisherige Präsident Josef Müller (links) gibt den Präsidentenstab an Tino Schneider weiter.
PHILIPP BAER

Sechs Jahre sind genug: Der seit 2013 amtierende Präsident von Chur 97, Josef Müller, hat einen Nachfolger gefunden. Es ist dies Tino Schneider. Dies bestätigten die Beiden gegenüber der Zeitung «Südostschweiz». Schneider als sein Nachfolger präsentieren zu dürfen, sei ein «Glücksfall für Chur 97», sagt Müller.

In der Tat kann man sich gut vorstellen, dass der 28-jährige Schneider den Aufgaben als Präsident des in der 2. Liga interregional agierenden Stadtklubs gewachsen sein wird. Nicht nur ist Schneider als ehemaliger Torhüter im Verein dem Fussball eng verbunden. Auch die nötige Kommunikations- und Führungsstärke für den Job beim Flaggschiff des Bündner Fussballs dürfte er mitbringen. Bereits im Alter von 23 Jahren wurde der CVP-Politiker in den Bündner Grossrat gewählt. Seit 2016 ist er zudem Mitglied im Präsidium der CVP Schweiz – und er amtet als Präsident der Jungen CVP Schweiz.

Zusammenarbeit mit dem Verband stärken

Zur bevorstehenden Übernahme des Präsidentenamts bei Chur 97 lässt sich Schneider wie folgt zitieren: «Mit der neuen Infrastruktur auf der Oberen Au und der engen Verknüpfung des durch die neue U18-Equipe nochmals klar aufgewerteten Nachwuchskonzepts des Bündner Fussballverbandes sehe ich gute Zukunftsperspektiven.» Eines seiner Hauptanliegen bei Chur 97 sei ihm, die Zusammenarbeit mit dem Bündner Fussballverband nochmals zu verbessern.

Müller seinerseits wird Chur 97 erhalten bleiben. Als Kontaktperson im Sponsoring sowie «graue Eminenz» im Hintergrund werde er Schneider in dessen Amtsausführung weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen. (krt)

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