×

Entspannte Schweizer vor dem Duell gegen Irland

Für die Schweizer Nationalmannschaft ist das Duell am Donnerstag gegen Irland in Dublin auf dem Weg an die EM 2020 wegweisend. Gewinnt sie, liegt sie auf Kurs, verliert sie, gerät sie unter Druck.

Agentur
sda
Mittwoch, 04. September 2019, 15:34 Uhr Fussball
Vladimir Petkovic an der Pressekonferenz am Tag vor dem Spiel zwischen Irland und der Schweiz in Dublin
Vladimir Petkovic an der Pressekonferenz am Tag vor dem Spiel zwischen Irland und der Schweiz in Dublin
KEYSTONE/AP/PETER MORRISON

Zusammen mit Granit Xhaka und Fabian Schär gab Nationaltrainer Vladimir Petkovic am Tag vor dem Duell im Aviva Stadium in Dublin seine Einschätzung zur Partie ab. Es sei schon bei der Auslosung klar gewesen, dass das Spiel in Irland ein Schlüsselspiel werden würde, sagte Petkovic. «Es ist aber nicht das entscheidende Spiel.» Der Kampf um die beiden EM-Plätze wird aus Schweizer Sicht im Oktober entschieden, wenn die SFV-Auswahl auswärts auf Dänemark trifft und drei Tage später in Genf Irland zum Rückspiel empfängt.

Schär und Xhaka kennen viele der Gegenspieler vom Donnerstag aus dem Alltag, spielt doch fast die ganze irische Mannschaft in der höchsten oder zweithöchsten Liga Englands. Irland sei körperlich eine starke Mannschaft. «Vielleicht sind sie physisch sogar stärker als wir», so Xhaka. «Aber wir sind fussballerisch besser und müssen spielerische Lösungen finden.» Für Schär ist klar, dass der Gegner aufgrund des guten Starts in die Qualifikation «voller Selbstvertrauen» antreten wird.

Auf irischer Seite interessierte vor allem die Absenz von Xherdan Shaqiri, der aus persönlichen Gründen auf die Reise nach Dublin verzichtete. Dass der offensive Mittelfeldspieler vom FC Liverpool fehlen werde, habe seiner Mannschaft einen «Boost» gegeben, sagte Captain Seamus Coleman von Everton. «Shaqiri kann das Spiel antreiben und ein Tor schiessen, bevor du es überhaupt realisiert hast.»

Auf Shaqiri angesprochen, verwies Petkovic auf die Tatsache, dass sie auch andere Spieler wie Steven Zuber oder Josip Drmic zu ersetzen hätten. «Zum Glück haben wir einen Spielstil entwickelt, bei dem wir nicht von einem einzelnen Spieler abhängig sind», so Petkovic. Sie hätten in der Vergangenheit gezeigt, dass sie trotz einiger Ausfälle guten Fussball spielen und auch Partien gewinnen würden. «Auch hier wollen wir drei Punkte holen.»

Kommentar schreiben

Kommentar senden