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Chur 97 schafft den Ligaerhalt

Chur 97 verbleibt nach dem spät realisierten 2:2-Remis in Widnau in der 2. Liga interregional.

Johannes
Kaufmann
Sonntag, 09. Juni 2019, 14:07 Uhr Regio-Fussball
Nach einem 2:2 in Widnau kann Chur 97 weiterhin in der 2. Liga interregional bleiben.
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Ein Treffer in der Nachspielzeit des eingewechselten Ridvan Kardesoglu bescherte Chur 97 am Samstag auswärts beim FC Widnau ein wichtiges 2:2-Unentschieden. Durch die gleichzeitige 0:1-Heimniederlage des verbliebenen Konkurrenten FC Uster gegen die Blus Stars Zürich reichte dies den Bündnern eine Runde vor Saisonende definitiv für die Wahrung des Klassenerhalts in der 2. Liga interregional, Gruppe 6. Chur 97 bleibt somit eine Zitterpartie analog zur Vorsaison, als der Ligaerhalt erst in der Schlussrunde mit gütiger Mithilfe der Konkurrenz eingefahren wurde, erspart.

Mittelstürmer Alfred Emuejeraye hatte in der 19. Spielminute seine Torbaisse der letzten Wochen beendet und seine Farben mit seinem achten Saisontreffer in Führung gebracht. Doch noch vor der Pause glichen die Rheintaler durch einen von Daniel Lässer verwandelten Handelfmeter (33. Minute) das Geschehen wieder aus.

Im zweiten Durchgang schien dann plötzlich die vor dem Anpfiff ebenfalls noch um den Klassenerhalt bangende Heimelf den essenziellen Sieg einzufahren. Daniele Varano traf in der 79. Minute zum 2:1 für Widnau. Dabei blieb es – bis der erst in der Winterpause vom USV Eschen-Mauren verpflichtete offensive Aussenbahnspieler Kardesoglu mit seinem dritten Saisontreffer seine Mannschaft spät und unverhofft ins Glück schoss.

Eine Runde vor Saisonende steht somit fest, das Uster die bereits als Absteiger feststehenden Vereine aus Dübendorf und Frauenfeld in die 2. Liga regional begleiten muss. Noch nicht entschieden ist die Frage nach dem Gruppensieg und Aufstieg in die 1. Liga. Hier besitzt Balzers mit zwei Punkten Vorsprung auf Kreuzlingen vor der Schlussrunde die besseren Karten.

Chur 97 kann derweil die Planungen für die neue Saison in der 2. Liga interregional intensivieren. Der erst in der Winterpause installierte Spielertrainer Max Knuth darf dabei auf den Grossteil des bisherigen Kaders vertrauen.

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