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Graubünden stellt Team im Spitzenfussball auf

Ab nächster Saison nimmt ein Team Südostschweiz an der nationalen U18-Meisterschaft teil. Damit hat Graubünden die Chance, die Ausbildungslücke im Junioren-Spitzenfussball zu schliessen.

Südostschweiz
Donnerstag, 09. Mai 2019, 10:45 Uhr Ab Saison 2019/20
In den kommenden Jahren soll das Ausbildungskonzept des Bündner Fussballverbands Früchte tragen.
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Bald werden Teams wie Zürich, YB, Basel oder St. Gallen zu Gast auf den Bündner Fussballplätzen sein. Dies, weil der Schweizerische Fussballverband (SFV) dem Bündner Fussballverband (BFV) die Bewilligung für die Teilnahme eines Teams Südostschweiz an der nationalen U18-Meisterschaft erteilt hat. Die U18-Meisterschaft ist nach der U18-Elite-Meisterschaft die zweithöchste Stärkeklasse im Junioren-Spitzenfussball auf nationaler Ebene.

Den Stellenwert des Fussballs im Kanton steigern

Wie der BFV und Chur 97 in einer Medienmitteilung bekannt gaben, erfolgte die Bewerbung beim SFV nachdem im vergangenen Jahr gemeinsam ein Konzept für die künftige Entwicklung des Bündner-Juniorenfussballs erarbeitet worden war. Dieses sieht vor, dass sich Junioren der Fussballklubs Bonaduz, Ems, Chur, Landquart, Thusis-Cazis und Untervaz zu einer Interessensgemeinschaft zusammenschliessen und gemeinsam das neue Team Südostschweiz bilden werden.

«Mit der Zulassung eines U18-Teams Südostschweiz an der nationalen U18-Meisterschaft wird eine Ausbildungslücke im Junioren-Spitzenfussball geschlossen», heisst es in der Medienmitteilung. Jugendliche würden dadurch die Chance erhalten, eine fussballerische Ausbildung zu geniessen, wie sie auch in der übrigen Schweiz möglich ist. Der BFV verspreche sich dadurch eine «höhere Attraktivität für seine Nachwuchsmannschaften und letztlich dank im Kanton ausgebildeten Spitzenfussballern einen höheren Stellenwert des Fussballs im Kanton Graubünden». (krt)

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