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Spielertrainer Knuth: «Jeder zieht voll mit»

Im Winter hat Maximilian Knuth als Spielertrainer die sportlichen Geschicke von Chur 97 übernommen. Seither ist beim Bündner Vertreter der 2. Liga interregional eine positive Entwicklung zu erkennen.

Südostschweiz
Samstag, 04. Mai 2019, 04:30 Uhr Chur 97 im Abstiegskampf
Maximilian Knuth bringt frischen Wind an die Churer Ringstrasse.
YANIK BÜRKLI

13 Punkte aus 13 Spielen: So lautete die biedere Hinrundenbilanz von Chur 97. Das Flaggschiff des Bündner Fussballs befand sich in rauen Gewässern, es drohte der Abstieg in die regionale 2. Liga.

Nach den ersten sechs Spielen der Rückrunde schlagen die Wellen, gegen die die Churer ankämpfen, nicht mehr ganz so hoch. Dank drei Siegen – unter anderen wurde Leader Balzers mit 3:0 bezwungen – und einem Remis kämpften sich die Bündner aus den Abstiegsrängen heraus. Wesentlichen Anteil am Churer Aufschwung hat Spielertrainer Maximilian Knuth, der per 1. Januar das Zepter an der Ringstrasse übernommen hatte.

Auf dem richtigen Weg

Der bald 30-Jährige aus Bayern spielte in diversen Vereinen in seiner Heimat und in Österreich, ehe er 2016 zu Eschen-Mauren wechselte. Nun will Knuth in Chur seine Trainerlaufbahn lancieren. «Ich habe mich von Anfang an wohl gefühlt und wurde vom ganzen Verein super aufgenommen», sagt Knuth im Interview mit Radio Südostschweiz über seine ersten Monate an der Ringstrasse.

Sowieso sei die Stimmung im Klub nicht so schlecht gewesen, wie man hätte annehmen können. Dies, weil sich seit der Winterpause von Beginn weg gute Resultate eingestellt haben. Knuth führt aus: «Die Stimmung ist sehr positiv, wir trainieren gut, jeder zieht voll mit. Die Erfolge in der Rückrunde geben uns ein gutes Gefühl. Jeder will den Klassenerhalt schaffen.»

Knuth über die Stimmung im Klub

Radio Südostschweiz, 04.05.2019.

Kapitale Spiele gegeben Dübendorf und Frauenfeld

Ob die Churer den Klassenerhalt nach dem Fehlstart in die Saison tatsächlich schaffen, zeigt sich spätestens nach den nächsten sieben Spielen. Gute Chancen, den drei Punkten Vorsprung auf den Trennstrich weitere folgen zu lassen, bieten sich der Knuth-Elf an den kommenden beiden Spieltagen. Heute Samstag (16 Uhr) empfängt Chur 97 das Tabellenschlusslicht Dübendorf. Die Woche darauf sind die Churer beim Vorletzten Frauenfeld zu Gast.

Bekanntlich seien dies aber die schwersten Spiele, warnt Knuth derweil und führt aus: «Sie müssen gewinnen. Ich erwarte kampfstarke und bissige Mannschaften, die uns alles abverlangen». (krt)

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