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Watford steht nach später Wende im Cupfinal

Watford spielt am 18. Mai im Cupfinal gegen Manchester City um seinen ersten bedeutenden Titel. Das Team des Spaniers Javi Gracia gewinnt den Halbfinal gegen Wolverhampton mit 3:2 nach Verlängerung.

Agentur
sda
Sonntag, 07. April 2019, 19:45 Uhr Fussball
Gerard Deulofeu prägte den Halbfinal
Gerard Deulofeu prägte den Halbfinal
KEYSTONE/AP/MATT DUNHAM

Wolverhampton sah eine knappe Viertelstunde vor Ende der regulären Spielzeit wie der Sieger aus. Der Premier-League-Aufsteiger, der in der Meisterschaft als Achter knapp vor Watford liegt, führte dank Toren von Matt Doherty und Raul Jimenez mit 2:0. Erst in der 79. Minute gelang dem Mitte der zweiten Halbzeit eingewechselten Spanier Gerard Deulofeu mit einem Genieblitz, einem fantastischen Schuss aus dem Fussgelenk, der Anschlusstreffer. Troy Deeney brachte Watford schliesslich in der 94. Minute mittels Foulpenalty in die Verlängerung, in der Deulofeu in der 104. Minute für die Entscheidung sorgte.

Deulofeu war die grosse Figur der Partie, obwohl er nur 46 Minuten auf dem Platz stand. Der 25-jährige Katalane, der beim FC Barcelona zum Profi geworden ist und auch schon für Sevilla, Everton und Milan gespielt hat, kam in der 66. Minute und musste in der 112. das Feld angeschlagen wieder verlassen. Für den Final dürfte er wieder fit sein. Es wird für Watford der zweite Cupfinal seiner Vereinsgeschichte nach 1984 (Niederlage gegen Everton) sein.

Telegramm:

Watford - Wolverhampton 3:2 (0:1, 2:2) n.V. - Tore: 36. Doherty 0:1. 62. Jimenez 0:2. 79. Deulofeu 1:2. 94. Deeney (Foulpenalty) 2:2. 104. Deulofeu 3:2.

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