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0:3-Niederlage, Busse und Stadionsperre auf Bewährung

Die Disziplinarkommission der Swiss Football League wertet das am 16. März beim Stand von 2:0 abgebrochene Spiel zwischen Sion und den Grasshoppers wie erwartet forfait.

Agentur
sda
Dienstag, 02. April 2019, 14:32 Uhr Fussball
Ein Feuerwehrmann entfernt im Tourbillon einen Pyro-Wurfkörper.
Ein Feuerwehrmann entfernt im Tourbillon einen Pyro-Wurfkörper.
KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI

Das Super-League-Spiel Sion - Grasshoppers vom 16. März wird per Forfaitentscheid mit 3:0 zugunsten der Walliser gewertet. GC hat die Möglichkeit, gegen den Entscheid der Disziplinarkommission der Swiss Football League zu rekurrieren.

Der Zürcher Klub wird ausserdem mit 30'000 Franken gebüsst, und es wird ihm eine Stadionsperre unter Bewährung auferlegt. Letzteres bedeutet, dass die Hoppers nach weiteren Vorkommnissen wie Ausschreitungen von Fans ein Heimspiel ohne Zuschauer, ein sogenanntes Geisterspiel, austragen müssten.

Das Spiel der 25. Meisterschaftsrunde im Tourbillon wurde nach 56 Minuten abgebrochen, nachdem Fans im Gästesektor wiederholt Feuerwerkskörper auf das Spielfeld geworfen hatten. Für Schiedsrichter Lionel Tschudi war die Sicherheit der Spieler nicht mehr gewährleistet. Zum Zeitpunkt des Abbruchs führte Sion nach Toren von Roberts Uldrikis und Pajtim Kasami 2:0.

Wie der neue GC-Präsident Stephan Rietiker sagte, erwägen die Klubverantwortlichen einen Rekurs. Am Forfaitentscheid würden sie kaum rütteln können, hingegen möglicherweise an der Höhe der Busse oder an der Androhung eines Geisterspiels.

Wenn Fans oder Hooligans einer Gastmannschaft wie im vorliegenden Fall einen Spielabbruch provozieren, ist das Forfait gegen den Gast in der Praxis der einzige mögliche Entscheid.

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