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U20-Nationalmannschaft mit knapper Auftaktniederlage gegen Schweden

Mit einer 2:3-Niederlage startet die Schweizer U20-Eishockey-Nationalmannschaft gegen Schweden ins WM-Turnier. Der HCD-Spieler Simon Knak fiel mit einer Strafe zu einem ungünstigen Zeitpunkt auf.

Südostschweiz
11.08.22 - 11:56 Uhr
Eishockey
Enttäuscht: Wie bereits vor zwei Jahren gibts an der U20-WM enttäuschte Schweizer Gesichter.
Enttäuscht: Wie bereits vor zwei Jahren gibts an der U20-WM enttäuschte Schweizer Gesichter.
Keystone

Lange blieb die WM-Partie in der Nacht auf Donnerstag ausgeglichen, die Schweizer hielten gut gegen die favorisierten Schweden mit. Doch nach dem schwedischen Führungstor in der 37. Minute zeigten die Skandinavier ihre Klasse, als sie nur drei Minuten später mit einem Doppelschlag innert zehn Sekunden (40:24 und 40:34) den Spielstand auf 3:0 hochschraubten. Attilio Biasca (49.) und Dario Allenspach (50.) verkürzten für die Schweiz zwar noch auf 2:3, für mehr reichte es letzten Endes aber nicht. 

Knaks Strafe eliminiert Schweizer Vorteil

Ein kurzer Hoffnungsschimmer gab es für die Schweizer zwar noch, als nach einem schwedischen Bandencheck und einer daraus resultierenden Fünfminutenstrafe (inklusive Restausschluss) die Mannschaft von Coach Marco Bayer während gut drei Minuten in Überzahl spielen konnte. Doch Simon Knak, der Spieler vom HC Davos, nahm mit einer Strafe seinem Team diesen Vorteil. In der Schlussminute versuchte es die SIHF-Auswahl zwar noch ohne Torhüter, doch das 3:3 fiel nicht mehr. «Wir hatten Mühe, in die gefährliche Zone einzudringen. Hätten wir das geschafft, wäre das Power-play-Tor sicher drin gelegen», wie Knak gegenüber SRF ausführte. 

Im zweiten Gruppenspiel treffen die Schweizer in der Nacht auf Freitag auf die USA, die in ihrem ersten Spiel Deutschland mit 5:1 besiegten. (red)

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