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Servette setzt Erfolgsserie trotz 1:3 fort

Servette setzt Erfolgsserie trotz 1:3 fort

Genève-Servette feiert im erst zweiten Spiel in der National League im neuen Jahr den fünften Sieg in Serie. Die Genfer gewinnen gegen Ambri-Piotta nach einem 1:3-Rückstand mit 4:3.

Agentur
sda
07.01.22 - 22:51 Uhr
Eishockey
Die Genfer Spieler freuen sich über einen hart umkämpften Sieg
Die Genfer Spieler freuen sich über einen hart umkämpften Sieg
KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI

Das Startdrittel weckte Erinnerungen an das erste Saisonduell dieser beiden Teams in Genf, das Ambri 10:4 zu seinen Gunsten entschieden hatte. Zwar ging Servette nach 49 Sekunden durch den ersten Treffer von Tanner Richard in der laufenden Meisterschaft in Führung. Nach 14 Minuten stand es dann aber 3:1 für die Gäste. Das dritte Tor der Leventiner schoss Isacco Dotti, der zum fünften Mal in dieser Spielzeit erfolgreich war. Das ist insofern erwähnenswert, als der 28-jährige Verteidiger vor dieser Spielzeit in 142 Partien in der höchsten Liga bloss vier Treffer erzielt hatte.

Das 3:1 für Ambri nach 20 Minuten war mehr als verdient. Im Mittelabschnitt lagen die Vorteile dann allerdings klar auf Seiten der Genfer, die dank zweier Tore innerhalb von 128 Sekunden zum 3:3 (37.) ausglichen. Dafür verantwortlich zeichneten Daniel Winnik im Powerplay mit einem Ablenker (35.) und Josh Jooris. Beide Male leistete PostFinance-Topskorer Henrik Tömmernes die Vorarbeit. Winnik gelang der fünfte Treffer in den letzten drei Partien und der 18. insgesamt in dieser Saison.

Schon beim 4:10 hatte Servette einen Zweitore-Rückstand wettgemacht; nach dem 4:4 (41.) brach es dann aber komplett auseinander. Diesmal fanden die Genfer nach dem ersten Drittel zur defensiven Stabilität zurück, die sie in den vorangegangenen vier Partien ausgezeichnet hatte - in diesen kassierten sie nur drei Gegentore. Nicht nur das: In der 53. Minute schoss Tyler Moy die Gastgeber mit einem Ablenker zum siebenten Sieg in den letzten acht Spielen.

Ambri, das nach zahlreichen Coronafällen zum ersten Mal seit dem 11. Dezember im Einsatz stand, wartet nach dieser Niederlage weiter darauf, zum ersten Mal seit dem 8. Oktober zwei Partien in Folge zu gewinnen.

Telegramm:

Genève-Servette - Ambri-Piotta 4:3 (1:3, 2:0, 1:0)

3592 Zuschauer. - SR Piechaczek (GER)/Dipietro, Obwegeser/Meusy. - Tore: 1. (0:49) Richard (Vermin) 1:0. 4. McMillan (Fora, Heim/Powerplaytor) 1:1. 7. Pestoni (Regin, Zwerger) 1:2. 14. Isacco Dotti (Bürgler) 1:3. 35. Winnik (Tömmernes, Filppula/Powerplaytor) 2:3. 37. Jooris (Tömmernes, Winnik) 3:3. 53. Moy (Le Coultre) 4:3. - Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Tömmernes; Pestoni.

Genève-Servette: Nyffeler; Völlmin, Tömmernes; Vatanen, Maurer; Smons, Le Coultre; Mercier; Jooris, Filppula, Winnik; Smirnovs, Richard, Vermin; Moy, Pouliot, Miranda; Antonietti, Berthon, Vouillamoz; Riat.

Ambri-Piotta: Ciaccio; Fora, Isacco Dotti; Hietanen, Burren; Fohrler, Zaccheo Dotti; Fischer; Pestoni, Regin, Zwerger; Bürgler, Heim, Kneubuehler; D'Agostini, Kostner, McMillan; Incir, Grassi, Bianchi; Trisconi.

Bemerkungen: Genève-Servette ohne Jacquemet (krank), Charlin, Descloux, Patry, Rod und Tanner. Ambri-Piotta ohne Cajka, Dal Pian, Hächler und Neuenschwander (alle verletzt). Ambri-Piotta ab 59:18 ohne Torhüter.

Rangliste:

Rangliste: 1. Fribourg-Gottéron 34/2,088 Punkte pro Spiel (115:84). 2. Zug 32/1,969 (102:77). 3. Rapperswil-Jona Lakers 35/1,914 (116:88). 4. Davos 34/1,824 (103:84). 5. Biel 34/1,794 (100:83). 6. ZSC Lions 34/1,706 (112:93). 7. Lugano 34/1,500 (99:98). 8. Bern 32/1,406 (90:86). 9. Genève-Servette 32/1,375 (83:96). 10. Lausanne 32/1,344 (85:93). 11. Ambri-Piotta 34/1,147 (84:94). 12. SCL Tigers 35/0,914 (101:127). 13. Ajoie 34/0,529 (61:148).

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