Rasmussen schiesst den HCD ins Glück: Davos gewinnt in Ambri mit 4:3 nach Verlängerung
Der HCD gewinnt im Tessin mit 4:3 nach Verlängerung. Rasmussen schiesst die Davoser gegen Ambri-Piotta zum Sieg. Schon am Samstag geht es zu Hause um 19.45 Uhr gegen Lugano um die nächsten Punkte.
Der HCD gewinnt im Tessin mit 4:3 nach Verlängerung. Rasmussen schiesst die Davoser gegen Ambri-Piotta zum Sieg. Schon am Samstag geht es zu Hause um 19.45 Uhr gegen Lugano um die nächsten Punkte.

Ambri-Piotta

Davos
Sportticker
Mit dem jubelnden Rasmussen verabschieden wir uns von euch. Schön, dass ihr unseren Liveticker verfolgt habt. Seid auch am Samstag um 19.45 Uhr wieder dabei, wenn der HCD zu Hause auf Lugano trifft und den nächsten Sieg einfahren möchte. Vielen Dank und noch einen schönen Abend.
🔚 64' YES! In der Overtime trifft #40Rasmussen erneut und der HCD nimmt zwei Punkte aus dem Tessin mit. Eine umkämpfte Partie war das heute in Ambri.#HCAPvsHCD 3:4 n.V. pic.twitter.com/1xckBkFm7e
— Hockey Club Davos (@HCDavos_off) February 24, 2023
Der HC Davos gewinnt eine umkämpfte Partie im Tessin gegen Ambri-Piotta mit 4:3 nach Verlängerung und festigt damit Tabellenrang 4.
- Ins Spiel findet aber das Heimteam aus dem Tessin besser und schneller. Schon in der dritten Minute agieren die Davoser zum wiederholten Male unkonzentriert. Ambris Kneubühler bedankt sich und bringt Ambri-Piotta früh in Führung. Zwar kann der HCD-Schwede Dahlbäck nach elf Minuten mit einem strammen Abschluss von der blauen Linie ausgleichen, aber die Tessiner haben im Startdrittel den längeren Atem. Formenton bringt Ambri-Piotta in der 15. Minute in Überzahl wieder in Führung.
- Im Mitteldrittel ist offensiv einiges mehr los bei beiden Teams als noch im ersten Drittel. Hüben wie drüben gibt es Chancen, doch nur die Davoser wissen eine davon auszunutzen. Eine herrliche Kombination über Chris Egli verwertet Nussbaumer zum Ausgleich. Mit 2:2 geht es in den Schlussabschnitt.
- Dort können die Davoser an diesem Abend ein erstes Mal vorlegen. Rasmussen, der später zum grossen Helden werden sollte, bringt den HCD in Front, weil er sich im gegnerischen Slot gegen seinen Gegenspieler behaupten kann. Als vieles für den HCD spricht gleicht Ambris Heed mit einem tollen Solo diese Partie wiederum aus. In den letzten sechs Minuten müssen die Davoser froh sein, dass Ambri zu wenig aus seiner vierminütigen Überzahl macht. Denn der HCD-Schwede Bristedt hat seinem Team mit einem hohen Stock ins Gesicht eines Tessiners einen Bärendienst erwiesen.
- In der Verlängerung wechselt das Momentum hin und her. Mal sind die Tessiner näher am Sieg, mal die Davoser. Am Schluss ist es wiederum Rasmussen, der einen verdeckten und wohl leicht abgefälschten Schuss aus der Distanz abgibt. Er bringt dem HCD in der vierten Minute der Verlängerung den Sieg.
Dann ist es der Siegestreffer doch da. Es geht hin und her. Doch am Schluss wird Rasmussen auf die Reise geschickt. Der Schwede hat nur noch Bürgler vor sich. Er zieht ab und die leicht abgelenkte Scheibe geht an Juvonen vorbei ins Netz. Der HCD gewinnt dieses umkämpfte Auswärtsspiel in Ambri mit 4:3 nach Verlängerung.
Die ganz grossen Chancen bleiben aus. Doch dann findet Ambühl Dahlbeck, doch Juvonen kann den Puck abwehren.
Der erste Abschluss gehört den Davosern. Dominik Egli setzt Stransky ein, der aber verzieht. Gleich im Gegenzug nimmt Clapik viel Tempo auf und findet im Rückraum Spacek. Doch den Abschluss des Tschechen kann der HCD-Goalie mit der Schulter über die Latte lenken.
Wie gewohnt geht es mit 3 gegen 3 Feldspieler weiter in der Verlängerung. Auf Davoser Seite nehmen sich Stransky, Corvi und Dominik Egli in der ersten Linie dieser Aufgabe an.
Es geht zwar nochmals hin und her, aber am Ende fehlt die Genauigkeit auf beiden Seiten. Je einen Punkt nehmen die beiden Teams sicher mit. Wer sichert sich in der Verlängerung den Zusatzpunkt? Oder muss gar das Penaltyschiessen am Ende entscheiden? Für die Landwassertaler ist es bereits die 19. Verlängerung.
Die Unterzahlspezialisten aus Davos überstehen auch diese Situation. Noch zwei Minuten sind in der regulären Spielzeit zu absolvieren. Gelingt einem Team noch der Lucky-Punch?
Das Tessiner Überzahlspiel ist schön anzusehen, aber Gilles Senn lässt weiterhin kaum Abpraller zu. Damit bleibt es auch 50 Sekunden vor Abschluss der 2x2-Minutenstrafe beim 3:3. Wichtig für Davos, wenn diese lange Unterzahl unbeschadet überstanden werden kann.
Bereits sind zwei der vier Überzahlminuten abgelaufen. So richtig zwingend sind die Tessiner noch nicht geworden. Und wenn doch zeigt sich Gilles Senn im HCD-Tor absolut sicher. Aber es bleiben ja weitere zwei Minuten in Überzahl. Genug Zeit für die Tessiner, hier doch noch das Tor zu schiessen. Die Davoser verteidigen aber weiterhin mit viel Herzblut.