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Andrew Ebbett neuer SCB-Sportchef

Andrew Ebbett neuer SCB-Sportchef

Andrew Ebbett wird Sportchef beim SC Bern. Der Kanadier kehrt damit zu seinem ehemaligen Klub zurück. Er tritt beim Cupsieger die Nachfolge der Ende April entlassenen Florence Schelling an.

Agentur
sda
vor 3 Wochen in
Eishockey
Andrew Ebbett kehrt als Sportchef zum SC Bern zurück, mit dem er als Spieler dreimal Meister wurde
Andrew Ebbett kehrt als Sportchef zum SC Bern zurück, mit dem er als Spieler dreimal Meister wurde
KEYSTONE/ANTHONY ANEX

Der Wechsel in die SCB-Führungsetage bedeutet für Ebbett gleichzeitig das Karriereende als Spieler. In der abgelaufenen Saison spielte Kanadier für München in der DEL. Zuvor hatte er fünf Saisons lang das Dress des SC Bern getragen und mit dem Klub 2016, 2017 und 2019 jeweils den Meistertitel gewonnen. Dabei zeichnete er sich als Leistungsträger und Teamleader aus und amtete als Assistenzcaptain.

Der Klub habe sich «bewusst dafür entschieden, jemanden, der mit der SCB-Philosophie vertraut ist, aufzubauen und in die Arbeit des Sportchefs einzuführen», schreiben die Berner in einer Mitteilung. «Sein Eishockey-Fachwissen und seine Persönlichkeit werden die Sportabteilung bereichern und gut ergänzen», begründet Sportdirektor Raeto Raffainer den Entscheid für Ebbett.

Raffainer, der nach seinem Wechsel vom HC Davos seit Februar die Führung der Sportabteilung im SCB innehat, wird den 38-jährigen Kanadier während einer Saison in die Rolle des Sportchefs einführen. «Ich bin glücklich, in meiner zweiten Heimat Bern bleiben zu können. Ich kenne die Liga, den Klub und das Team und weiss, was nötig ist, um zum Erfolg zurückzufinden», liess sich Ebbett in der SCB-Mitteilung zitieren. Der langjährige NHL-Stürmer, der 2018 Olympia-Bronze mit Kanada gewann und ein Literatur- und Kunststudium abgeschlossen hat, tritt die Stelle am 1. Juni an.

Nach zwei durchwachsenen Saisons mit dem Verpassen der Top 8 geht es für Ebbett in den nächsten Monaten darum, den Umbruch im Team voranzutreiben. Zum Ende der nächsten Saison laufen gleich 13 Spieler-Verträge aus.

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