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EVZ-Captain Diaz: «Es war ein riesen Teameffort»

EVZ-Captain Diaz: «Es war ein riesen Teameffort»

Ein Topteam zeichnet aus, Spiele auch dann zu gewinnen, wenn nicht die beste Leistung abgerufen wird. Dies gelingt dem EV Zug im zweiten Halbfinalspiel gegen die Rapperswil-Jona Lakers (4:2).

Agentur
sda
vor 1 Woche in
Eishockey
Die Zuger hatten auch in Rapperswil-Jona Grund zum Jubeln
Die Zuger hatten auch in Rapperswil-Jona Grund zum Jubeln
KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

Die Lakers zeigten eine starke Reaktion auf das 1:6 zwei Tage zuvor - das Schussverhältnis lautete 40:28 zu ihren Gunsten. Dennoch reichte es nicht zum Ausgleich in der Serie. «Wir machten ein paar blöde Fehler, und sie nutzen ihre Chancen eiskalt aus. Das machen sie ziemlich gut», zollte der Rapperswiler Stürmer Nando Eggenberger den Zugern Respekt. Zur Leistungssteigerung sagte er: «Wir wussten, dass wir zu Hause sehr stark sind und es nicht so weitergehen konnte wie in der Partie zuvor.»

Für den EVZ war es der vierte Sieg in Serie, nachdem er im Viertelfinal gegen Bern (4:2) die letzten beiden Spiele ebenfalls für sich entschieden hatte. «Es war ein harter Kampf, wie wir das erwartet hatten», so Gregory Hofmann, der Torschütze zum 1:1. «Wir blieben jedoch diszipliniert und ruhig. Klar kann die Intensität noch höher sein, am Ende zählt aber nur der Sieg, egal wie. Wir analysieren nun die Fehler und dann gilt es am Donnerstag, noch einen Schritt nach vorne zu machen.»

Zur Tatsache, dass praktisch alle ein Weiterkommen der Zuger erwarten, die Zentralschweizer im Halbfinal eigentlich nur verlieren können, führte Hofmann aus: «Damit müssen wir umgehen können. Wir haben uns diese Rolle mit einer sauberen Regular Season erspielt. Es ist für uns mehr Motivation als Druck.»

Hatte der EVZ die Lakers in der ersten Partie im Halbfinal über weite Strecken im Griff, überzeugte er diesmal kämpferisch. Die Gäste blockten 22 Schüsse, zwölf mehr als die Rapperswiler. «Es war ein riesen Teameffort», bilanzierte der Zuger Captain Raphael Diaz. Allerdings müssten sie im nächsten Spiel ein besseres Forechecking betreiben.

Yannick-Lennart Albrecht, der in der kommenden Saison für die Lakers spielt, sagte: «Zwar waren wir bereit, dennoch wurden wir im ersten Drittel (0:1) etwas überrascht. Im zweiten und dritten Abschnitt fingen wir uns.» Derweil schöpfen die Rapperswiler Hoffnung aus den ersten 20 Minuten. «Wir können nun all out gehen. Wenn wir drei Drittel so spielen wie im ersten, dann kommt es gut», so Eggenberger. Ansonsten ist die sehr erfolgreiche Ära von Jeff Tomlinson als Trainer der Lakers nach sechs Jahren zu Ende.

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