×

HCD bezwingt «Angstgegner» Gottéron

HCD bezwingt «Angstgegner» Gottéron

Erstmals in dieser Saison gewinnt der HC Davos gegen Fribourg-Gottéron. Beim 5:2 fallen fünf Treffer erst im Schlussabschnitt.

Roman
Michel
vor 1 Monat in
Eishockey
Die Bündner gewinnen das Spiel gegen Fribourg-Gottéron. Hier im Bild der Davoser Torhüter Sandro Aeschlimann und Verteidiger Samuel Guerra.
KEYSTONE-SDA.CH/JUERGEN STAIGER

Drei Spiele, 33 Tore – wenn der HCD in dieser Saison auf Gottéron trifft läuft was. Nur: Gewinnen konnten die Bündner gegen Freiburg noch nie. Der HCD zeigt früh, dass er das an diesem Abend ändern will. Nach wenigen Sekunden ist es Nussbaumer, der aus bester Position die Scheibe nicht über die Linie bringt. Später hat Knak in Überzahl die Chance zur Führung. Und doch liegen die Davoser zur ersten Pause hinten. Nicht unverdient, weil Gottéron, je länger das Startdrittel dauert, besser ins Spiel kommt. Im Mittelabschnitt schafft der HCD aber nicht nur den Ausgleich – er ist dem Gegner auch sonst überlegen. Nur: Palushaj (gleich zwei Mal im Powerplay) lässt seine Möglichkeiten genauso liegen wie Corvi. Verpasstes holen die Bündner im Schlussabschnitt nach. Innerhalb von neun Minuten treffen sie gleich dreifach. Und sie haben auch eine Antwort auf das zwischenzeitliche 2:4 bereit. Ullström macht fünf Minuten vor dem Ende seinen Hattrick perfekt.

Die Tore 🎯

16. Minute: Andrey Bykov, 0:1. Der Stürmer hat seinen Stock genau an der richtigen Stelle und lenkt einen Distanzschuss von Jecker entscheidend ab.

29. Minute: David Ullström, 1:1. Knak setzt nach einem Scheibenverlust in Überzahl erfolgreich nach. Der Puck kommt zu Ullström, der vor dem Tor einschiebt.

41. Minute: David Ullström, 2:1. Wieder setzen die Davoser nach einem Puckverlust nach. Wieser erobert die Scheibe, Ullström schliesst erneut ab.

49. Minute: Benjamin Baumgartner, 3:1. Schneller Angriff des HCD. Nygren, Wieser, Baumgartner – Tor. So einfach kanns gehen.

50. Minute: Valentin Nussbaumer, 4:1. Berra kann einen Abschluss von Corvi nicht kontrollieren. Via Aeschlimann kommt die Scheibe zu Nussbaumer, der das leere Tor trifft.

52. Minute: Christopher DiDomenico, 4:2. Ohne Stock pariert Aeschlimann einmal glänzend – und muss sich dann doch geschlagen geben.

55. Minute: David Ullström, 5:2. Herrlicher Konter, herrlicher Abschluss. Ein Treffer fürs Lehrbuch und der Hattrick für Ullström.

Der Aufreger 😲

David Ullström. Drei Treffer. Da gibts nichts weiteres zu sagen.  

Der Beste 👍🏼

Simon Knak. Tolle Abschiedsvorstellung (siehe «Der Aufreger»). Der Youngster zeigt einmal mehr einen äusserst frechen Auftritt – und leitet mit seinem Einsatz das 1:1 ein.

Der Schlechteste 👎🏼

Gibt es dieses Mal nicht. 

Ausblick 🔜

Nach dem gedrängten Programm in den letzten Wochen gehts für den HCD etwas «gemütlicher» weiter. Bis am 26. März stehen gerade einmal vier Partien an. Die nächste: Am Donnerstag zuhause gegen Bern.

Kommentieren

Kommentar senden