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HCD glückt Revanche

HCD glückt Revanche

Einen Tag nach der 1:5-Pleite in Bern gewinnt der HCD das "Rückspiel" gegen den SCB mit 2:1. Eine Hiobsbotschaft gibt es für Stürmer Teemu Turunen.

Roman
Michel
vor 2 Wochen in
Eishockey
SCHWEIZ EISHOCKEY BERN DAVOS
Davos' Aaron Palushaj erzielt das Tor zum 0-2 gegen Berns Torhüter Tomi Karhunen.
KEYSTONE/PETER KLAUNZ

"Back-to-back-Spiele" haben durchaus ihre Vorteile. Gut 28 Stunden nach dem schwachen Auftritt und der 1:5-Pleite vom Sonntag erhält der HCD in Bern die Möglichkeit zur Revanche. Und siehe da: Die Bündner spielen wie verwandelt, verteidigen ihr Tor geschickt und kommen in den Startminuten durchaus zu ihren Möglichkeiten. Bei der Aktion von Marc Wieser nach knapp zehn Minuten prüfen die Schiedsrichter gar auf dem Videoschirm, ob die Scheibe nicht noch über der Linie war. War sie jedoch nicht. Glück hat der HCD hingegen, als Olofsson den Puck auf der anderen Seite an den Aussenpfosten setzt.

Die Tore fallen dann erst im Mittelabschnitt – für den HCD. Guerras 1:0 gibt den Bündnern jene Sicherheit, die sie nach der Niederlage am Sonntag brauchten. Palushaj sorgt noch vor der zweiten Pause für das 2:0.

Im Schlussdrittel beginnt dann doch noch das Zittern. Gleich mehrmals kann der SCB in Überzahl spielen, während beinahe zwei Minuten gar mit zwei Mann mehr auf dem Eis. Die Vorentscheidung vergibt Ullström, als er sieben Minuten vor dem Ende nur den Pfosten trifft. Als Bern in der Schlussphase den Torhüter rausnimmt, fällt tatsächlich das 1:2. Zu mehr reicht es dem SCB nicht mehr.

Die Tore
22. Minute: Samuel Guerra, 1:0. Marc Wieser spielt die Scheibe von hinter dem Tor zurück ins Zentrum. Dort verpassen alle – und so kommt plötzlich Guerra aus der Distanz zum Abschluss.

39. Minute: Aaron Palushaj, 2:0. Ein Konter aus dem Lehrbuch. Ambühl spielt auf Palushaj. Dieser lässt mit seinem Antritt alle stehen – und verlädt dann auch noch SCB-Goalie Karhunen.

59. Minute: Dustin Jeffrey, 2:1. Bern nimmt Goalie Karhunen raus – und trifft tatsächlich.

Der Aufreger
Eigentlich hätte Teemu Turunen nach seinem Nationalmannschafts-Wochenende mit Finnland heute sein Comeback geben sollen. Eigentlich. Turunen wurde bei der Ausreise aus Schweden positiv auf das Coronavirus getestet. Der Stürmer hat keine Symptome. Befindet sich aber bis auf Weiteres in Quarantäne.

Der Beste
Marc Wieser. Giftig. Wendig. Gefährlich. Der Stürmer steht sinnbildlich für die Verwandlung des HCD. Legt das 1:0 von Guerra auf.

Der Schlechteste
Es gibt Abende, an denen man keinen "Schlechtesten" küren muss – zum Beispiel nach diesem 2:0 in Bern.

Ausblick
Nach dem Berner Wochenende gehts zurück nach Hause. Gleich sechs Heimspiele in Folge warten auf den HCD. Das erste: Am Mittwoch gegen Ambri.

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