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HCD verliert «Rückspiel» gegen Servette

HCD verliert «Rückspiel» gegen Servette

Der HC Davos ist beim zweiten Duell mit Servette innert drei Tagen chancenlos. Die Bündner verlieren mit 1:4.

Roman
Michel
vor 2 Wochen in
Eishockey
SCHWEIZ EISHOCKEY DAVOS SERVETTE
Enttäuschung: Lukas Stoop und Andres Ambühl konnten gegen Genfs Übermacht nichts ausrichten.
GIAN EHRENZELLER

Nur drei Tage nach dem 5:4 in Genf kommt es in Davos zum Rückspiel. Dabei muss der HCD schon früh einen Rückschlag hinnehmen: Bereits nach sieben Minuten gehen die Gäste in Führung. Servette ist auch in der Folge das bessere Team. Bis zur ersten Möglichkeit des HCD dauert es beinahe eine Viertelstunde. Herzog scheitert aber an Descloux. Da ist Genf einiges effizienter. Im ersten Powerplay trifft Vermin kurz vor der ersten Pause zum 2:0. Ein Déjà-vu! Schon am Dienstag lag der HCD auswärts mit 0:2 im Rückstand. Das wars dann aber mit den Parallelen. Anders als in Genf schaffen es die Davoser im Mitteldrittel nicht, zu reagieren. Zwar kommen sie durch Palushaj, Herzog und Nussbaumer endlich auch zu ihren Chancen – insgesamt  sind sie aber zu wenig zwingend. Und als Fehr (wieder im Powerplay) kurz nach Nussbaumers Möglichkeit auf 3:0 erhöht, ist das Ding gegessen. Erst recht, weil Servette noch vor der zweiten Pause auf 4:0 schaltet. Das 1:4 durch Kienzle ist nur noch Resultatkosmetik – genauso wie die Penaltyparade des eingewechselten Mayers.

Die Tore 🎯
7. Minute: Noah Rod, 0:1. Guerra und Ambühl können Vermin hinter dem Tor nicht von der Scheibe trennen. Rod trifft in der Mitte völlig freistehend.

17. Minute, Joël Vermin, 0:2. Egli lenkt einen Pass von Omark in Unterzahl etwas unglücklich ab. Vermin muss am weiten Pfosten bloss noch einschieben. 

36. Minute, Eric Fehr, 0:3. Im Powerplay lenkt der Kanadier einen Distanzschuss von Tömmernes entscheidend ab.

38. Minute: Daniel Winnik, 0:4. Moy läuft völlig unbedrängt durch die Davoser Defensive. Winnik vollendet schliesslich vor dem Tor.

48. Minute: Lorenz Kienzle, 1:4. Der eigentliche Verteidiger muss erneut vorne aushelfen – und behält im Durcheinander vor dem Servette-Tor die Übersicht.

Der Aufreger 😲
U20-Captain Nino Russo gibt sein National-League-Debüt. Seinen ersten Auftritt hat der 19-Jährige als er kurz vor dem ersten Bully gähnend auf dem Videowürfel erscheint. Danach nimmt Russo bei seinen ersten beiden Einsätzen den Genfer Verteidigern gleich zweimal frech die Scheibe ab. Tolles Debüt.

Der Beste 👍🏼
Lorenz Kienzle. Erledigt seinen Job als "Lückenbüsser" in der Offensive wie schon in den letzten Spielen richtig gut – und trifft erstmals seit beinahe drei Jahren. 

Der Schlechteste 👎🏼
Samuel Guerra. Der Verteidiger sieht vor dem 0:1 schlecht aus und sitzt beim 0:2 auf der Strafbank.

Ausblick 🔜
Nach zwei Mal Genf gibts zwei Mal Bern. Am Sonntagnachmittag und am Montagabend spielt der HCD in der Hauptstadt. Danach folgen gleich sechs Heimspiele in Serie.

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