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HCD knorzt sich zum Mini-Sieg

HCD knorzt sich zum Mini-Sieg

Der HC Davos gewinnt gegen Ambri-Piotta mit 2:0. Wirklich überzeugen können die Bündner aber nicht.

Roman
Michel
vor 1 Monat in
Eishockey
SCHWEIZ EISHOCKEY AMBRI DAVOS
Kaum nennenswerte Torchancen. Eishockey-Magerkost. Das Fazit aus dem heutigen Spiel des HCD gegen Ambri Piotta.
KEYSTONE

Wie reagiert der HCD auf den Totaleinbruch beim 6:7 n.V. gegen Gottéron? Beschwingt! Aber vorerst ohne Treffer. Zwei Mal scheitert Herzog gegen Ambri in den ersten 20 Minuten am Pfosten. Allerdings nehmen sich die Bündner den Schwung mit drei kleinen Strafen immer wieder selbst raus – und haben gar Glück, dass Nättinen das Heimteam im ersten Drittel nicht in Führung bringt. Was danach folgt, ist ziemlich zäh. Und nicht wirklich schön anzuschauen. Viele Fehler im Spielaufbau. Ungenauigkeiten hüben wie drüben. Kaum nennenswerte Torchancen. Eishockey-Magerkost. Das ändert sich auch im Schlussabschnitt nicht wirklich. Immerhin fallen da die Tore. Knak bringt den HCD nach 45 Minuten in Führung. Dabei bleibts. Bis wenige Sekunden vor dem Ende. Herzog macht mit dem 2:0 ins leere Tor den Deckel drauf.

Die Tore 🎯

45. Minute: Simon Knak, 1:0. Endlich ist der Bann gebrochen. Nach einem feinen Zuspiel von Marc Aeschlimann bringt Knak die Scheibe humorvoll in der hohen Ecke unter.

60. Minute: Fabrice Herzog, 2:0. Das war's. Ambri nimmt den Goalie raus, Davos trifft. Herzog bringt die Scheibe im leeren Tor unter.

Der Aufreger 😲
Schnee, Schnee, Schnee. Aufgrund der Wetterverhältnisse ist der HCD-Car bereits kurz nach 14 Uhr in Davos abgefahren. Hat sich gelohnt: Die Partie kann rechtzeitig starten.

Der Beste 👍🏼
Fabrice Herzog: Der Stürmer steht oft auf dem Eis, wenn es vor dem Ambri-Tor gefährlich wird. Hat Pech, dass er im Startdrittel gleich zwei Mal am Pfosten scheitert.

Der Schlechteste 👎🏼
Benjamin Baumgartner: Im Herbst gedraftet, darf er gegen Ambri zum zweiten Mal in Folge nur als 13. Stürmer ran.

Ausblick 🔜
Tessiner Wochenende für den HCD. Am Sonntag gehts erneut in den Süden, nach Lugano. Am Dienstag steht kurzfristig die Partie in Biel an. Das ursprünglich geplante Heimspiel gegen Lausanne wurde auf unbestimmte Zeit verschoben, weil die Waadtländer länger in Quarantäne sind.

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