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Zug kassiert einzige Heimniederlage der Runde

Zug kassiert einzige Heimniederlage der Runde

In vier der fünf Partien in der National League vom Dienstag setzt sich das Heimteam durch. Die Ausnahme bildet ausgerechnet Leader Zug, der Davos 3:4 nach Penaltyschiessen unterlag.

Agentur
sda
vor 1 Woche in
Eishockey
Der HC Davos freut sich über einen Sieg in Zug
Der HC Davos freut sich über einen Sieg in Zug
KEYSTONE/URS FLUEELER

Trotz der Niederlage führen die Zuger die Tabelle weiterhin mit einem Vorsprung von fünf Punkten an. Die Zentralschweizer gaben gegen die Bündner dreimal einen Vorsprung preis.

Bern feierte gegen Ambri-Piotta mit 3:1 den ersten Sieg nach fünf Niederlagen. Matchwinner war mit zwei Toren der Kanadier Dustin Jeffrey. Dennoch liegt der SCB weiterhin am Tabellenende.

Auch die viertklassierten ZSC Lions kehrten zum Siegen zurück, nachdem sie zuvor zweimal verloren hatten. Die Zürcher fertigten die Rapperswil-Jona Lakers trotz des 0:1 nach 73 Sekunden mit 8:1 ab. Simon Bodenmann zeichnete sich als Doppeltorschütze aus.

Die Lions erzielten ebenso drei Treffer in Überzahl wie Fribourg beim 4:1 gegen Biel. Gottéron setzte sich zum siebenten Mal in Folge gegen die Seeländer durch und verdrängte den sich in vorsorglicher Quarantäne befindenden Lausanne HC vom 2. Tabellenrang.

Auch Lugano kam gegen die SCL Tigers dank drei Toren von Alessio Bertaggia mit 5:1 zu einem ungefährdeten Heimsieg. Lugano hatte zuvor viermal in Folge zu Hause gegen die Emmentaler verloren.

Davos besiegt Zug erneut

Wie bereits im letzten Spiel im Jahr 2020 unterlag der souveräne Leader Zug gegen Davos. Nachdem die Entscheidung im Bündnerland vier Sekunden vor dem Ende der Verlängerung gefallen war, kam es diesmal zum Penaltyschiessen. In diesem waren für die Gäste Teemu Turunen, Aaron Palushaj und Routinier Andres Ambühl erfolgreich, während für die Zentralschweizer einzig Dario Simion traf.

In der regulären Spielzeit hatte der EVZ dreimal ein Vorsprung aus der Hand gegeben. Das 3:3 von Marc Wieser nach genau 50 Minuten fiel nur gerade 46 Sekunden nach dem 2:3, das der formstarke Rückkehrer Yannick Zehnder erzielt hatte. Die Zuger, die den Sieg ebenfalls verdient gehabt hätten, verloren in den letzten sieben Partien einzig gegen Davos, das zum dritten Mal hintereinander auswärts siegte.

Lions fertigen die Lakers nach Rückstand ab

Zwar gerieten die ZSC Lions gegen die Rapperswil-Jona Lakers nach 73 Sekunden in Rückstand - das Tor erzielte Verteidiger Daniel Vukovic. Dennoch gewannen die Zürcher ungefährdet 8:1 und kehrten nach zwei Niederlagen zum Siegen zurück.

Den Ausgleich erzielte Dominik Diem nur 30 Sekunden nach dem 0:1. Nach 13 Minuten führte das Heimteam nach Treffern von Reto Schäppi (6.) und Simon Bodenmann mit 3:1. Ersterer war ebenso zum ersten Mal in der laufenden Meisterschaft erfolgreich wie Verteidiger Johann Morant beim 4:1 (31.). Bodenmann doppelte in der 43. Minute mit seinem zweiten Powerplay-Tor an diesem Abend zum 6:1 nach.

Während die Lions auch das dritte Duell in dieser Saison gegen die Lakers für sich entschieden, verloren die St. Galler zum vierten Mal in den letzten fünf Partien. Sie hatten schon am Samstag im Heimspiel gegen Genève-Servette (0:6) eine Kanterniederlage erlitten.

Fribourg siegt dank starkem Powerplay

Fribourg wendete gegen Biel mit zwei Powerplay-Toren ein 0:1 (7.) in ein 2:1 (27.). In der 48. Minute machte Captain Julien Sprunger mit einem weiteren Treffer in Überzahl zum 4:1 endgültig alles klar. Dabei blieb es.

Gottéron nutzte beim achten Sieg im neunten Heimspiel in der laufenden Meisterschaft die ersten drei Strafen gegen die Seeländer zu Toren. In den ersten acht Partien im eigenen Stadion war Fribourg bloss fünfmal im Powerplay erfolgreich gewesen.

Das schlussendlich entscheidende 2:1 schoss Killian Mottet, der bereits seinen 13. Treffer in dieser Saison erzielte. Damit gelang Fribourg eine eindrückliche Reaktion auf die 0:5-Niederlage am Samstag bei Ambri-Piotta. Es war für Gottéron der siebente Sieg in Folge gegen die Bieler, der fünfte in der aktuellen Spielzeit und der vierte hintereinander mit nur einem Gegentor. Derweil verlor der EHCB nach drei Erfolgen erstmals wieder auf fremdem Eis.

Bertaggia schiesst Lugano mit drei Toren zum Sieg

Alessio Bertaggia schoss Lugano mit drei Toren zum 5:1 gegen die SCL Tigers. Das 2:0 (26.) erzielte er lässig mit einer Hand, später traf er auch noch zum 3:0 (40.) und per Penalty zum 5:0 (48.). Es war für die Bianconeri der erste Heimsieg gegen die Emmentaler seit dem 3. Dezember 2017. In den letzten beiden Saisons hatten die Südtessiner jeweils beide Partien vor heimischem Publikum gegen die Tigers verloren.

Nach einem torlosen ersten Drittel gingen die Gastgeber dank zwei Treffern innert 171 Sekunden 2:0 in Führung (26.). Das wegweisende erste Tor schoss Mikkel Bodker (23.) mit dem Schlittschuh. Den Ehrentreffer der Langnauer, die zuvor erstmals in der laufenden Meisterschaft zwei Spiele in Folge gewonnen hatten, erzielte Flavio Schmutz in der 58. Minute. Damit verpasste Luganos Keeper Niklas Schlegel nur knapp seinen fünften Shutout in dieser Saison

Die Telegramme:

Zug - Davos 3:4 (1:0, 1:1, 1:2, 0:0) n.P.

0 Zuschauer. - SR Lemelin (USA)/Urban (AUT), Altmann/Stalder. - Tore: 18. Hofmann (Simion) 1:0. 23. Turunen (Corvi/Powerplaytor) 1:1. 25. Langenegger (Thürkauf, Alatalo) 2:1. 41. (40:46) Nygren (Corvi) 2:2. 50. (49:14) Zehnder (Martschini, Alatalo/Powerplaytor) 3:2. 50. (50:00) Marc Wieser (Corvi, Turunen) 3:3. - Penaltyschiessen: Aeschlimann -, Kovar -; Turunen 0:1, Martschini -; Palushaj 0:2, Simion 1:2; Hofmann -. - Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Zug, 5mal 2 Minuten gegen Davos. - PostFinance-Topskorer: Kovar; Ambühl.

Zug: Hollenstein; Diaz, Geisser; Schlumpf, Stadler; Cadonau, Alatalo; Gross; Martschini, Kovar, Thorell; Klingberg, Albrecht, Zehnder; Simion, Leuenberger, Hofmann; Langenegger, Thürkauf, Bachofner.

Davos: Mayer; Nygren, Zgraggen; Stoop, Jung; Heinen, Guerra; Kienzle, Barandun; Herzog, Ambühl, Knak; Marc Wieser, Corvi, Turunen; Palushaj, Hischier, Baumgartner; Frehner, Egli, Marc Aeschlimann.

Bemerkungen: Davos ohne Du Bois, Paschoud, Rubanik, Dino Wieser (alle verletzt) und Lindgren (krank).

ZSC Lions - Rapperswil-Jona Lakers 8:1 (3:1, 2:0, 3:0)

1 Zuschauer. - SR Wiegand/Salonen (FIN), Gnemmi/Huguet. - Tore: 2. (1:13) Vukovic (Rowe, Lehmann) 0:1. 2. (1:43) Diem (Bodenmann, Trutmann) 1:1. 6. Schäppi (Roman Wick) 2:1. 13. Bodenmann (Krüger, Geering/bei 5 gegen 3) 3:1. 31. Morant (Sigrist) 4:1. 39. Hollenstein (Krüger) 5:1. 43. Bodenmann (Hollenstein/Powerplaytor) 6:1. 49. Krüger (Morant) 7:1. 57. Andrighetto (Powerplaytor) 8:1. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen ZSC Lions, 7mal 2 plus 10 Minuten (Jelovac) gegen Rapperswil-Jona Lakers. - PostFinance-Topskorer: Hollenstein; Cervenka.

ZSC Lions: Waeber; Noreau, Marti; Morant, Geering; Trutmann, Berni; Phil Baltisberger; Chris Baltisberger, Roe, Andrighetto; Pettersson, Krüger, Hollenstein; Bodenmann, Diem, Sigrist; Pedretti, Schäppi, Roman Wick; Simic.

Rapperswil-Jona Lakers: Bader (41. Nyffeler); Profico, Jelovac; Vukovic, Dufner; Sataric, Maier; Randegger; Clark, Jeremy Wick, Cervenka; Lehmann, Rowe, Eggenberger; Lhotak, Dünner, Wetter; Forrer, Ness, Loosli.

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Blindenbacher, Prassl (beide verletzt) und Capaul (krank), Rapperswil-Jona Lakers ohne Egli, Moses, Payr und Schweri (alle verletzt).

Fribourg-Gottéron - Biel 4:1 (1:1, 2:0, 1:0)

1 Zuschauer. - SR Stricker/Piechaczek (GER), Schlegel/Burgy. - Tore: 7. Hofer (Moser, Rajala/Powerplaytor) 0:1. 14. Desharnais (Mottet, DiDomenico/Powerplaytor) 1:1. 27. Mottet (Gunderson/Powerplaytor) 2:1. 30. Stalberg (Mottet, Desharnais) 3:1. 48. Sprunger (Desharnais, Mottet/Powerplaytor) 4:1. - Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron, 6mal 2 Minuten gegen Biel. - PostFinance-Topskorer: Stalberg; Cunti.

Fribourg-Gottéron: Berra; Sutter, Jecker; Kamerzin, Gunderson; Aebischer, Abplanalp; Bochud; DiDomenico, Marchon, Herren; Stalberg, Desharnais, Mottet; Sprunger, Schmid, Bykow; Rossi, Walser, Jörg; Bougro.

Biel: van Pottelberghe; Rathgeb, Moser; Forster, Fey; Lindbohm, Stampfli; Sartori; Kohler, Pouliot, Rajala; Fuchs, Cunti, Künzle; Hofer, Komarek, Hügli; Tanner, Nussbaumer, Schläpfer.

Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Chavaillaz, Furrer (beide verletzt) und Brodin (überzähliger Ausländer), Biel ohne Brunner, Gustafsson, Kessler, Kreis, Lüthi, Ullström und Ulmer (alle verletzt).

Lugano - SCL Tigers 5:1 (0:0, 3:0, 2:1)

1 Zuschauer. - SR Fluri/Staudenmann, Cattaneo/Wolf. - Tore: 23. Bodker (Powerplaytor) 1:0. 26. Bertaggia 2:0. 40. (39:42) Bertaggia (Fazzini, Herburger) 3:0. 42. Bürgler (Fazzini) 4:0. 48. Bertaggia 5:0 (Penalty). 58. Flavio Schmutz (Huguenin, Bircher) 5:1. - Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Lugano, 4mal 2 Minuten gegen SCL Tigers. - PostFinance-Topskorer: Arcobello; Maxwell.

Lugano: Schlegel; Heed, Riva; Loeffel, Wellinger; Nodari, Wolf; Chiesa, Morini; Bodker, Arcobello, Bertaggia; Walker, Lajunen, Suri; Bürgler, Herburger, Fazzini; Traber, Sannitz, Lammer.

SCL Tigers: Punnenovs; Lardi, Huguenin; Leeger, Bircher; Blaser, Grossniklaus; Buchli; Berger, Petrini, Dostoinov; Earl, Maxwell, Nilsson; Sturny, Melnalksnis, Andersons; Neukom, Flavio Schmutz, Julian Schmutz; Salzgeber.

Bemerkungen: Lugano ohne Zurkirchen (verletzt), SCL Tigers ohne Diem, Erni, Glauser, Kuonen und Schilt (alle verletzt).

Tabelle:

Rangliste: 1. Zug 22/48 (74:51). 2. Fribourg-Gottéron 22/43 (65:59). 3. Lausanne 21/42 (69:47). 4. ZSC Lions 21/41 (76:57). 5. Lugano 19/33 (57:47). 6. Genève-Servette 18/30 (56:42). 7. Davos 23/30 (77:81). 8. Biel 21/27 (62:65). 9. Rapperswil-Jona Lakers 24/26 (63:81). 10. Ambri-Piotta 23/25 (52:69). 11. SCL Tigers 23/20 (46:83). 12. Bern 19/19 (40:55).

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